Akademisches Networking und Literaturverwaltung leicht gemacht

Mrz 12 2010 Published by under Allgemein

Nachdem wir gestern ein paar online verfügbare Literaturdatenbanken vorgestellt haben, wollen wir Euch heute zum einen die Verwaltung der Texte, die Ihr benutzt, vereinfachen und Euch zum anderen ein paar Möglichkeiten aufzeigen, mit gleichgesinnten Wissenschaftlern Kontakt aufzunehmen.

Literaturverwaltung

Wer sich generell für Programme zur Literaturverwaltung interessiert, findet in dieser PDF der Uni Augsburg eine gute Übersicht, die verschiedene Angebote (Citavi, Endnote, Endnote Web, RefWorks, Zotero) miteinander vergleicht (Danke Tobi!!). Dabei sind jedoch alle außer Zotero kostenpflichtig. Ich finde, dass Endnote und RefWorks einen Haufen Funktionen haben, die kein Mensch braucht und außerdem sind beide schweineteuer. Citavi finde ich gut, aber das Programm hat den Nachteil, dass man die gesammelte Literatur nicht verschiedenen Projekten, Themen oder Arbeiten zuweisen kann, sondern nur eine große Datenbank hat. Die ist im Übrigen bei 50000 Titeln voll – ist diese Anzahl erreicht, muss einen neue Projektdatenbank “aufgemacht” werden. Abgesehen von der Frage, ob man tatsächlich solche Massen an Quellen zusammensammeln kann, wäre das sich daran anschließende Problem, dass man dann nicht datenbankübergreifend nach bestimmten Schlagworten suchen könnte. Mich persönlich schrecken diese beiden Merkmale von Citavi ab. Grundsätzlich mag ich Programme in denen ich meine Datenbanken mit anderen online teilen kann und alles was gratis ist find ich sowieso toll.

Deshalb im Folgenden ein paar weitere Programme zur Literaturverwaltung, die im Browser laufen und bei denen man teilweise seine Bibliothek sharen kann. Continue Reading »

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Literaturdatenbanken und Linksammlungen für die Internetforschung

Mrz 11 2010 Published by under Allgemein

Alle, die wissenschaftlich tätig sind, kennen das Problem der Recherche von Literatur, die für das eigene Thema relevant ist. Während ich für die Dissertation auf der Suche nach guten Büchern und Aufsätzen war, bin ich auf ein paar Datenbanken gestoßen, in denen man sich einen  Überblick über den Stand der Forschung verschaffen kann. Zum Teil sind die Publikationen online abrufbar und/oder kommentiert.

In Deutschland:

Soziosphäre – war Teil eines Projekts namens cybertheorie.de bzw. Creative Network Factory. Hauptverantwortlicher scheint Michael Schetsche zu sein, damals Lehrender der Uni Bremen und bemüht ein Programm zur Soziologie des Cyberspace ins Rollen zu bringen. Ich hab leider nicht herausfinden können, wieso das nicht mehr aktualisiert wird. Wer sich für aktuellere Forschungsprojekte interessiert, sollte sich zum Beispiel die Arbeiten von Udo Thiedeke und Christoph Klimmt in Mainz oder von Tanja Carstensen in Hamburg-Harburg ansehen. Continue Reading »

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