Dieses Mal haben wir Bastian Greshake, den Blogger hinter Gedankenstücke und Bierologie und seit einem Jahr Pirat, zum Seelenstriptease gezwungen. Bastian ist aktueller Kandidat mit Listenplatz auf der Landesliste NRW der Piratenpartei – die Landtagswahl 2010 ruft.
Ahoi! Wer bist Du “in echt” und wie heißt Du im Netz?
Mein «bürgerlicher» Name ist Bastian Greshake. Online bin ich eigentlich recht konsequent unter dem Nickname «gedankenstuecke» bekannt. Mit Umlauten hat es das Internet ja nicht so, daher auch das ue. Mittlerweile kommt es aber auch häufig vor, dass ich außerhalb des Internets mit meinem Nicknamen angesprochen werde. [oha, dementsprechend dürfte es nur eine Frage der Zeit sein bis Thies und ich unisono mit InGe angesprochen werden]
Wie alt bist Du und was machst Du beruflich?
Geboren im Jahr 1985 und damit mittlerweile über ein Vierteljahrhundert alt. Ich studiere noch an der Universität Münster im Studiengang Biowissenschaften und bin ganz optimistisch den Studiengang dieses Jahr abschliessen zu können.
Wie heißt Dein Blog und seit wann existiert es?
Mein Blog heisst so wie ich. Oder eigentlich ist es andersrum. Also gedankenstuecke. Das Blog war zuerst da. Die Verwendung als Nickname kam erst später für diverse Social Networks. Angefangen habe ich Ende 2005.
Mit welchen Themen beschäftigst Du Dich in Deinem Blog?
So wirklich straight kann man das Blog glaube ich in keine Kategorie einordnen. Ich blogge halt über mein Leben. Dabei hat sich der Fokus im Laufe der Zeit stark verschoben. Angefangen habe ich damit einfach über kleine Anekdoten und Episoden aus meinem Leben zu berichten. Als ich dann die Fotografie für mich entdeckt habe ging es auch viel um das Thema. Zwischendurch wurde es auch mal wissenschaftslastig. Das habe ich allerdings recht schnell auf ein eigenes Blog ausgelagert, da die Wissenschaft zwar Teil meines Lebens ist, aber es nicht zwingend etwas mit mir als Person zu tun hat.
Seit ich der Piratenpartei beigetreten bin hat sich der Fokus erneut verschoben und es geht viel um politische und innerparteiliche Themen. Das ist auf der einen Seite schade, weil so viele andere Dinge in den Hintergrund treten. Trifft aber auf der anderen Seite auch ganz gut die Realität, da ich eigentlich meine gesamte Freizeit in die politische Arbeit stecke. Darunter leidet allerdings auch die Zeit um überhaupt etwas zu bloggen. Continue Reading »






