Nachdem das Web 1.0 uns in einem Globalen Netz zu Konsumenten von schier unerschöpflichen Wissens- und Datenquellen machte vollzog sich ein Prozess, welcher die Menschen in immer schnelleren Abfolgen von klassischen Printmedien zu neuen elektronischen Medien führte. Die Zeiten in denen wichtige Ereignisse sich erst in den 20Uhr Nachrichten oder gar erst in den Zeitungen am nächsten Morgen verbreitete sind längst vorbei. So trug das Internet als solches zu einer sehr schnelllebigen Wissensgesellschaft bei. Eine Gesellschaft in der sich eine wichtige neue Nachricht beinahe schneller verbreitet als das sie geschehen kann. Ein immer breiterer Kreis informiert und kommuniziert via Internet.
Vortrag: Wissen für alle? Ist die Wissensgesellschaft Mythos, Ideologie oder Realität?
Am kommenden Mittwoch, den 23.01.2008, begrüßen wir herzlich Dr. Uwe Bittlingmayer von der Fakultät für Gesundheitswissenschaften der Universiät Bielefeld in Münster. Der Referent wird in seinemVortrag die Zeitdiagnose Wissensgesellschaft analysieren und in diesem Zuge reale Wandlungen in den westlichen Industriegesellschaften von Fiktionen und unterstellten Wandlungsprozessen zu unterscheiden. Außerdem wird untersuchtwerden, inwieweit diese Zeitdiagnose mit Formen sozialer Herrschaft verbunden ist. Continue Reading »
Internetzensur
Seit der Niederschlagung der Proteste gegen das Militärregime in Burma im September 2007 kommen kaum Informationen aus dem Land, da das Internet größtenteils abgeschaltet wurde. Diese vom Staat verhängte Sperre wirkt sich negativ für die Bevölkerung aus, da diese keine Möglichkeit mehr hat eine Berichterstattung zu liefern, die nicht vom Staat aufdiktiert ist. Die meisten Internetbenutzer waren auch vorher schon im „Myanmar-Netz“ eingeschlossen, jedoch hatten einige einen Weg gefunden die Zensur zu umgehen. Es gelangten Informationen und Fotos der Protestniederschlagung ins Ausland und somit in die Weltöffentlichkeit.
Wissen im Netz: Wieviel ist es dir wert?
Ich will eigentlich schon seit Jahren einen Aufkleber an meinem Briefkasten anbringen, „Bitte keine Werbung einwerfen“, aber zu oft erwische ich mich dabei, dass ich doch ganz gerne mal in den zumeist überflüssigen, auf die allgemeine Hausfrau zugeschnittenen Werbeblättchen blättere. Und ab und an kommt sogar mal ein Flyer ins Haus der größeres Interesse weckt. So geschehen in der vergangenen Woche mit einem Flyer der Internet Seite „Heccon.de“. Noch nie von gehört? Ich auch nicht, aber unter dem Logo stehend sprang mich dann plötzlich der Satz: „Marktplatz für Wissen“, an.
Chancen für die Bildung durch das Web 2.0 und speziell durch Weblogs?!
Strukturwandel der Bildung
Das Web 2.0 steht für Aktivität und Aktionismus wie kaum ein anderes Medium im Bereich der Informationsbeschaffung und -verbreitung. War das „alte“ Web 1.0 noch ein eher passives Verbreitungsmedium, bei dem Medienkonsum anstelle von Medienproduktion und Lesen anstatt Schreiben im Vordergrund stand, so ist dies im heutigen Web 2.0 – Zeitalter völlig anders.
Das Web 2.0 ist eine Art „social Web“, wo der User vom Einzelgänger zum Teamplayer avanciert oder auch vom Schüler zum Lehrer. Es gibt nicht nur anonyme Surfer und Konsumenten, sondern auch Publizisten und Produzenten, und das sowohl bei Blogs, Wikis, Podcasts oder Videos. Ein „Mitmach-Web“ ist entstanden, welches die Menschen immer mehr miteinander vernetzt und in verschiedene Rollen schlüpfen lässt. Mal ist man Autor, mal Regisseur, mal Darsteller und mal Leser … diese Pluralität von Rollen macht das Web 2.0 so geheimnisvoll und anziehend. Diese Fortschritte und Weiterentwicklungen im Bereich des Internet, sind von immenser Bedeutung für die heutige Informations- und Wissensgesellschaft, ihr Veränderungspotenzial ist mit der Erfindung des Buchdrucks von Gutenberg vergleichbar.






