Evoke – mehr als ein Spiel?

Mrz 17 2010 Published by under Video

Serious Games (“Lernspiele”) sollen die Motivation zum Lernen aus der Unterhaltung ziehen. Man lernt beim Spielen. Schon früher gab es Spiele mit ernstem Hintergrund (z.B. “Darfur is Dying”), die aber oft relativ simpel gestrickt waren. “Evoke“, von der Weltbank gefördert, scheint da weiter zugehen und hat gleichzeitig den Gedanken der sozialen Netzwerke aufgenommen. In dem Spiel, wenn man überhaupt noch von Spiel sprechen kann, werden globale Probleme (Hunger, Armut, Menschenrechte etc.) vorgestellt und die Spieler sollen nach möglichen Lösungswegen suchen. Die Probleme werden auf der Website in Form eines Comics dargestellt und die Teilnehmer können ihre Vorschläge zur Lösung mit einem Blog und mit Videos oder Fotos dokumentieren. Lösungsansätze werden von den Spielern untereinander in verschiedenen Kategorien wie Kreativität oder Nachhaltigkeit kommentiert und können mit Punkten belohnt werden. Durch dieses System soll ein globales soziales Netzwerk innerhalb des Spiels entstehen. Einer der Ziele ist es, kreative und innovative Wege und Strategien für die Lösung dieser Probleme zu finden.

“This is not a simulation. You are about to tackle real problems.
Welcome to the Evoke Network.
Welcome to your crash course in changing the world.”


“Evoke” Trailer


Visit Urgent Evoke

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Magisterarbeit: Veränderungen von Freundschaftsbeziehungen durch Social Network Sites am Beispiel von Myspace

Feb 26 2010 Published by under Wissenschaftliche Arbeiten

Robert Bauer hat am Institut für Kommunikationswissenschaft in Münster studiert. Diese Arbeit ist unter der Betreuung von  Prof. Dr. Christoph Neuberger entstanden.

“A place for friends: Die Tatsache, dass sich dieser Ort weder an einer Straßenecke, noch in einem Cafe oder einer sonstigen Lokalität der physikalischen Welt befindet, sondern vielmehr jederzeit von jedem internetfähigen Computer unter der Adresse www.myspace.com zu erreichen ist, liefert einen eindeutigen Hinweis auf das Ausmaß, in welchem sich Freundschaftsbeziehungen durch das Phänomen der Social Network Sites verändert haben. Das Angebot MySpace ist indes nur eines der derzeit populärsten seiner Art. Viele Millionen Deutsche loggen sich täglich auf Social Network Sites ein um dort, wie der Name bereits impliziert, ihre sozialen Netzwerke zu pflegen.

Die vorliegende Arbeit geht der Frage nach, welche konkrete Veränderung die Nutzung des Angebots MySpace in den alltäglichen Freundschaftsbeziehungen seiner Mitglieder bewirkt: Wie verändert sich die Stärke verschiedener Beziehungen? Wie die Kontakthäufigkeit? Für welche Beziehungen ist MySpace besonders relevant? Und warum? Schließlich: Welchen emotionalen und welchen funktionalen Nutzen schöpfen die Mitglieder aus dem Angebot? Und warum nutzen sie MySpace überhaupt zur Kommunikation? Zur Beantwortung dieser Fragen erfolgt zunächst eine  usführliche soziologisch- psychologische Erörterung des Freundschaftsbegriffes sowie eine Betrachtung der für dieses Phänomen relevanten kommunikationstechnologischen Aspekte. Ausgehend von Leitfadeninterviews   werden anschließend in einer qualitativen Inhaltsanalyse typische Muster der Veränderung von Freundschaftsbeziehungen durch die Nutzung der Social Network Site MySpace erarbeitet.”

Die Arbeit steht hier als PDF zum Download bereit. Bei Interesse vermitteln wir gerne Kontakt zu Robert Bauer.

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