Wie gefährlich ist das Web 2.0? – Selbstmord nach Cybermobbing
Dass sich soziale Beziehungen in der realen und in der virtuellen Welt durchaus unterschiedlich gestalten, ist bekannt. Tritt man in der Realwelt in einem face to face-Kontakt mit seiner wirklichen, physischen Erscheinung auf, so lässt das Internet Raum und Möglichkeit in eine neue und vermeintlich bessere oder eine andere Identität zu schlüpfen. Dieser Unterschied kostete in Missouri, USA, einer 13jährigen das Leben. Erst ein Jahr später berichtete die regionale Tageszeitung von dem tragischen Vorfall. Die Leserschaft des Blattes zeigte sich entrüstet und tief betroffen, denn ohnmächtig scheint man negativen Machenschaften übers Internet ausgeliefert zu sein. Diskussionen entbrannten über die Notwendigkeit einer stärkeren Überwachung des Netzes und Möglichkeiten juristischer Ahnung.





