Da ich mich oft bei rivva.de informiere, unterstütze ich gerne die Umfrage von Markus Bertling, die Teil seiner Magisterarbeit ist und den Titel „Die Orientierungsleistung technischer Internetaggregatoren aus Nutzersicht. Eine Befragung der Nutzer von rivva.de” trägt.
Hier zu seinem Blog-Artikel oder hier direkt zur Umfrage (Dauer ca. 15. Minuten).
Magisterarbeit: Umfrage zu rivva.de
“Social Media Revolution” oder nur Modeerscheinung?
Nach dem gestrigen Eintrag und dem Film über die technische (utopische?) Entwicklung der nächsten Jahre im Internet, wird in diesem Film die aktuelle Entwicklung im Netz näher betrachtet und die Frage aufgeworfen, ob das Web 2.0 eine mediale Revolution darstellt oder doch nur eine Modeerscheinung ist.
(via media-ocean)
Ergebnisse der ARD/ZDF-Onlinestudie 2009

Im Juli veröffentlichten ARD und ZDF in der Fachpublikation Mediaperspektiven die Ergebnisse der alljährlich durchgeführten Onlinestudie. Knapp 67% aller Erwachsenen in Deutschland sind regelmäßig online; am extensivsten nutzt dabei mit rund 96% die Altersgruppe der 14 – 29-Jährigen das Netz. Prägnant ist bei der Internetnutzung momentan die große Nachfrage nach Video- und Audiodateien. Auf der Homepage von “Das Erste” heißt es dazu: “Kennzeichnend für die aktuelle Internetentwicklung ist die stetig steigende Nachfrage nach multimedialen Inhalten. 62 Prozent (2008: 55 Prozent) aller Onliner rufen Videos, zum Beispiel über Videoportale oder Mediatheken, ab und schauen live oder zeitversetzt Fernsehsendungen im Internet. 51 Prozent (2008: 43 Prozent) hören Audiofiles wie Musikdateien, Podcasts und Radiosendungen im Netz.” Trotz der hohen Teilnehmerzahlen ist der Anteil der aktiven Web 2.0 User noch immer erschreckend gering – der multimedial versierte, interaktiv handelnde Mediennutzer existiert nicht. “Wenige liefern, was viele abrufen”, so heißt es treffend im Editorial von Mediaperspektiven (Heft 7/2009).
Der Studie kann hier als PDF heruntergeladen werden:
>> Birgit van Eimeren/Beate Frees: Der Internetnutzer 2009 – multimedial und total vernetzt?
>> Birgit van Eimeren/Beate Frees: Nutzungsoptionen digitaler Audio- und Videoangebote
>> Katrin Busemann/Christoph Gscheidle: Web 2.0 – Communitys bei jungen Nutzern beliebt
>> Maria Gerhards/Annette Mende: Offliner – Ab 60-jährige Frauen bilden die Kerngruppe
Die Erhebungen aus den vergangenen Jahren stehen hier zur Verfügung.
Magisterarbeit: Myspace als Vermittler von Musikinformationen
Tobias Steinkamp hat am Institut für Kommunikationswissenschaft in Münster studiert. Erstprüfer der Arbeit ist Prof. Dr. Christoph Neuberger, Zweitprüfer Dr. Armin Scholl. Die Magisterarbeit wurde mit der Note 1,7 bewertet.
Myspace als Vermittler von Musikinformationen
Eine vergleichende Untersuchung zur Nutzung von Myspace (Music)
Im Rahmen der Magisterarbeit wurden die Online-Community Myspace und dessen Funktion als Vermittler von Musikinformationen untersucht. Das Angebot stellt mit etwa fünf Millionen registrierten Bands und Künstlern die weltweit größte Musikplattform dar. Nutzer haben die Möglichkeit, in den Musikprofilen der Bands kostenlos Musik zu hören und sich über die Künstler zu informieren. Zudem können sie Songs in ihr eignes Profil einbetten und somit ihre Selbstdarstellung musikalisch gestalten. Die Künstler profitieren dabei von Netzwerkeffekten, denn dadurch, dass sie sich in den Nutzerprofilen wieder finden, wird die Aufmerksamkeit weiterer Nutzer generiert. Darüber hinaus dient ihnen Myspace als Kommunikationsinstrument, mit dem sie Fans über Neuigkeiten informieren und die Fan-Bindung intensivieren können. Die Fragestellung der Arbeit konzentrierte sich auf zwei Schwerpunkte: Zum einen wurden mögliche Gratifikationen untersucht, welche die Myspace-Nutzer durch das musikalische Angebot erhalten können. Ziel war es, Informationen über die Nutzungsmotive und die Nutzungsgewohnheiten der Mitglieder, aber auch der nicht registrierten Nutzer zu erhalten. Zum anderen wurde untersucht, inwiefern sich Myspace in einem publizistischen Wettbewerb mit anderen Medien und Online-Angeboten befindet, die ebenfalls Musikinformationen und Musikempfehlungen vermitteln. Wie wirkt sich die Myspace-Nutzung auf die Nutzungshäufigkeit alternativer Informationsangebote aus? Zur Exploration des Forschungsthemas wurden im Vorfeld Experteninterviews mit Personen aus der Musikbranche durchgeführt. Eine anschließende Nutzerbefragung gibt Aufschluss über die Motive und Gewohnheiten der Myspace-Nutzung sowie den Stellenwert der Community innerhalb der musikalischen Informationsangebote.
Die Arbeit steht hier als PDF zum Download bereit. Auf Anfrage stellt Tobi den Anhang, Transkripte und eine Zusammenfassung über Methoden und Ergebnisse gerne zur Verfügung (tobiassteinkamp@gmx.de).
Happy Birthday “WWW”!
Heute hat das “World Wide Web” Geburtstag! Alles Gute zum 15jährigen! Und über 1,3 Mrd. User feiern weltweit mit.






