Posts Tagged ‘kommunikation’

Magisterarbeit: Veränderungen von Freundschaftsbeziehungen durch Social Network Sites am Beispiel von Myspace

Robert Bauer hat am Institut für Kommunikationswissenschaft in Münster studiert. Diese Arbeit ist unter der Betreuung von  Prof. Dr. Christoph Neuberger entstanden.

“A place for friends: Die Tatsache, dass sich dieser Ort weder an einer Straßenecke, noch in einem Cafe oder einer sonstigen Lokalität der physikalischen Welt befindet, sondern vielmehr jederzeit von jedem internetfähigen Computer unter der Adresse www.myspace.com zu erreichen ist, liefert einen eindeutigen Hinweis auf das Ausmaß, in welchem sich Freundschaftsbeziehungen durch das Phänomen der Social Network Sites verändert haben. Das Angebot MySpace ist indes nur eines der derzeit populärsten seiner Art. Viele Millionen Deutsche loggen sich täglich auf Social Network Sites ein um dort, wie der Name bereits impliziert, ihre sozialen Netzwerke zu pflegen.

Die vorliegende Arbeit geht der Frage nach, welche konkrete Veränderung die Nutzung des Angebots MySpace in den alltäglichen Freundschaftsbeziehungen seiner Mitglieder bewirkt: Wie verändert sich die Stärke verschiedener Beziehungen? Wie die Kontakthäufigkeit? Für welche Beziehungen ist MySpace besonders relevant? Und warum? Schließlich: Welchen emotionalen und welchen funktionalen Nutzen schöpfen die Mitglieder aus dem Angebot? Und warum nutzen sie MySpace überhaupt zur Kommunikation? Zur Beantwortung dieser Fragen erfolgt zunächst eine  usführliche soziologisch- psychologische Erörterung des Freundschaftsbegriffes sowie eine Betrachtung der für dieses Phänomen relevanten kommunikationstechnologischen Aspekte. Ausgehend von Leitfadeninterviews   werden anschließend in einer qualitativen Inhaltsanalyse typische Muster der Veränderung von Freundschaftsbeziehungen durch die Nutzung der Social Network Site MySpace erarbeitet.”

Die Arbeit steht hier als PDF zum Download bereit. Bei Interesse vermitteln wir gerne Kontakt zu Robert Bauer.

Posted by Karoline Frohlinde on Februar 26th, 2010 No Comments

Veranstaltungstipp: Leben in virtuellen Welten

tma bensbergLeben in virtuellen Welten. Zur gegenwärtigen Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen

Termin: 10. Oktober 2009 (Sa.)

Ort: Thomas-Morus-Akademie/Kardinal-Schulte-Haus Bensberg

Welche Medien nutzen Kinder und Jugendliche in welcher Intensität? In welcher Weise verändert die radikale Zunahme an Multimedia das Kommunikationsverhalten von Kindern und Jugendlichen? Wie wirkt sich die virtuelle Kommunikation auf deren Identität und Sozialverhalten aus? Fördern die neuen und computergestützten Medien eine geistige Klassenschichtung? Welche Strategien bestehen zu einer verträglichen digitalen Integration?
Mit diesen und vielen weiteren Fragen rund um das Jugendmarketing beschäftigt sich die Akademietagung „Leben in virtuellen Welten”, die am Samstag, den 10. Oktober 2009 in der Akademie stattfindet. Kompetente Referenten wie Ralf Bauer vom Egmont Ehapa Verlag in Berlin, Oliver Wagner von SocialObjects, Hamburg, oder Axel Dammler, Geschäftsführer iconkids & youth aus München geben die Ergebnisse ihrer neuesten Studien preis.

Zum Veranstaltungsprogramm …

(Quelle)

Posted by Thies Albers on September 28th, 2009 No Comments

Magisterarbeit: Myspace als Vermittler von Musikinformationen

Tobias Steinkamp hat am Institut für Kommunikationswissenschaft in Münster studiert. Erstprüfer der Arbeit ist Prof. Dr. Christoph Neuberger, Zweitprüfer Dr. Armin Scholl. Die Magisterarbeit wurde mit der Note 1,7 bewertet.

Myspace als Vermittler von Musikinformationen

Eine vergleichende Untersuchung zur Nutzung von Myspace (Music)

Im Rahmen der Magisterarbeit wurden die Online-Community Myspace und dessen Funktion als Vermittler von Musikinformationen untersucht. Das Angebot stellt mit etwa fünf Millionen registrierten Bands und Künstlern die weltweit größte Musikplattform dar. Nutzer haben die Möglichkeit, in den Musikprofilen der Bands kostenlos Musik zu hören und sich über die Künstler zu informieren. Zudem können sie Songs in ihr eignes Profil einbetten und somit ihre Selbstdarstellung musikalisch gestalten. Die Künstler profitieren dabei von Netzwerkeffekten, denn dadurch, dass sie sich in den Nutzerprofilen wieder finden, wird die Aufmerksamkeit weiterer Nutzer generiert. Darüber hinaus dient ihnen Myspace als Kommunikationsinstrument, mit dem sie Fans über Neuigkeiten informieren und die Fan-Bindung intensivieren können. Die Fragestellung der Arbeit konzentrierte sich auf zwei Schwerpunkte: Zum einen wurden mögliche Gratifikationen untersucht, welche die Myspace-Nutzer durch das musikalische Angebot erhalten können. Ziel war es, Informationen über die Nutzungsmotive und die Nutzungsgewohnheiten der Mitglieder, aber auch der nicht registrierten Nutzer zu erhalten. Zum anderen wurde untersucht, inwiefern sich Myspace in einem publizistischen Wettbewerb mit anderen Medien und Online-Angeboten befindet, die ebenfalls  Musikinformationen und Musikempfehlungen vermitteln. Wie wirkt sich die Myspace-Nutzung auf die Nutzungshäufigkeit alternativer Informationsangebote aus? Zur Exploration des Forschungsthemas wurden im Vorfeld Experteninterviews mit Personen aus der Musikbranche durchgeführt. Eine anschließende Nutzerbefragung gibt Aufschluss über die Motive und Gewohnheiten der Myspace-Nutzung sowie den Stellenwert der Community innerhalb der musikalischen Informationsangebote.

Die Arbeit steht hier als PDF zum Download bereit. Auf Anfrage stellt Tobi den Anhang, Transkripte und eine Zusammenfassung über Methoden und Ergebnisse gerne zur Verfügung (tobiassteinkamp@gmx.de).

Posted by Karoline Frohlinde on August 12th, 2009 No Comments

Urban Tribes – Das Phänomen Subkultur

pokemones IINeulich nachts bin ich beim Zappen bei “Tracks” auf ARTE zufällig über einen Beitrag über Pokémones gestolpert. Huh!? Pokémon? Das ist doch so ein kleines flauschiges Tierchen mit ausbaufähigen asiatischen Kampftalenten, oder nicht? Nö. Pokémones sind, auch wenn sie eher außerirdisch aussehen, menschliche Anhänger einer chilenischen Subkultur. Rein äußerlich ähneln sie den europäischen Emos, im Extremfall auch mal einer fleischgewordenen Mangafigur. (weiterlesen…)

Posted by Karoline Frohlinde on Juni 26th, 2009 1 Comment

Magisterarbeit: Virtual Communities – Gruppe, Netzwerk oder Gemeinschaft?

Wie angekündigt möchten wir Studierenden und frisch gebackenen Absolventen die Möglichkeit geben in diesem Blog ihre mit viel Liebe und Mühe recherchierten Hausarbeiten, Essays und Abschlussarbeiten zu veröffentlichen. Angehenden Akademikern soll so eine Plattform geboten werden, die die Diskussion und den Austausch der eigenen Thesen ermöglicht. Die Arbeiten können so außerdem einer breiteren Öffentlichkeit als nur dem eigenen Institut zugänglich gemacht werden. Thies und ich sind fest davon überzeugt, dass sich unter Euren Arbeiten echte Perlen finden lassen! (weiterlesen…)

Posted by Karoline Frohlinde on Juni 18th, 2009 No Comments

Wie das Web unsere Informations- und Wissenskultur revolutionierte

Nachdem das Web 1.0 uns in einem Globalen Netz zu Konsumenten von schier unerschöpflichen Wissens- und Datenquellen machte vollzog sich ein Prozess, welcher die Menschen in immer schnelleren Abfolgen von klassischen Printmedien zu neuen elektronischen Medien führte. Die Zeiten in denen wichtige Ereignisse sich erst in den 20Uhr Nachrichten oder gar erst in den Zeitungen am nächsten Morgen verbreitete sind längst vorbei. So trug das Internet als solches zu einer sehr schnelllebigen Wissensgesellschaft bei. Eine Gesellschaft in der sich eine wichtige neue Nachricht beinahe schneller verbreitet als das sie geschehen kann. Ein immer breiterer Kreis informiert und kommuniziert via Internet.

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Posted by Thies Albers on Februar 5th, 2008 No Comments