Nachrichten aus der Netzwelt #13

Mrz 28 2010 Published by under Nachrichten aus der Netzwelt

>> E-Books: Heuermann, Hendrik / Reinhard, Ulrike: Reboot_D. Digitale Demokratie – Alles auf Anfang! (via netzpolitik.org) und Marketing Wisdom for 2010 (via t3n.de)

>> Schön: “Von Kornkreisen, Apfelkraut und Analogfisch” (bei Mellcolm)

>> “Schere im Kopf. Was wird uns wichtiger sein: Freiheit oder Sicherheit?” von Liz Weidinger (fluter.de)

>> Elisabeth Noelle-Neumann: Brontal (gesehen bei Niggemeier via  @jayzon277)

>> “Wir nennen es Blase” – Digitale Bohéme. Ein Abgesang. (via taz.de)

>> “Die Ideologie Datenschutz” von Christian Heller und “Die falsche Frage” von Daniel Erk (bei carta.info)

>> Internet Facts 2009-IV (bei AGOF)

>> Podcast: “Die Sendung mit dem Internet” – u.a. über freie Browserwahl, die Feinde des Internet und Slow Media

>> “Why the Internet Should Win the Nobel Peace Prize” von Jamil Zaki (bei wired.com)

>> Guute Diskussion mit interessanten Grafiken am Rande zwischen Danah Boyd, Dylan Casey (Google) und Amanda Lenhart. “Millenials, Media and Information” (bei pewresearch.org)

>> “Dumm 3.0″ von Markus Reiter – ein überflüssiges Buch? Selber mal nachdenken. Tausend versteckte Hinweise: die Pressemitteilung die Verlagsinformation und Markus Reiter im Interview (bei zeit.de).

>> Auch dazu: “Die Rückkehr der analogen Ritter” im JakBlog und  “Dumm 3.0 – Markus Reiter über Hetzjagden im Internet und Journalismus als Dienstleistung” bei Web Evangelisten.

>> Nochn bisschen Kappes zum Schluß – Video: Chatroulette mit Klavierimprovisation. Improvisation #2.

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“How is the Internet changing the way you think?”

Jan 12 2010 Published by under Allgemein, Beiträge

Die Idee, dass die habitualisierte Nutzung des Internet die Art und Weise zu Denken und die Wahrnehmungsorganisation des Einzelnen verändert, ist nicht neu. Dass aber die amerikanische Edge Foundation diese Frage zur “Annual Question 2010″ erhebt, zeigt die Brisanz und besondere Bedeutung des Themas. Gesammelt wurden unter dieser Überschrift Beiträge von namhaften Autoren wie Clay Shirky, Tim O`Reilly, George Dyson und unter anderem auch Frank Schirrmacher.

Die Edge Foundation ist 1988 aus dem Reality Club entstanden – zwischen 1981 und 1996 haben sich unter diesem Label einige der bedeutensten amerikanischen Denker, Intellektuellen und Wissenschaftler regelmäßig in New York getroffen zwecks Austauschs über diverse gesellschaftlich relevante aktuelle Vorgänge und Entwicklungen. Im Januar 1997 wurde der Reality Club reorganisiert und findet sich seitdem als  Online Publikation unter dem Namen Edge.org im Netz.

Frank Schirrmacher behauptet in der FAZ, dass die Diskussion um die Frage nach der Veränderung des Denkens in Deutschland noch gar nicht bearbeitet werde und stellt beispielhaft die “Digitale Avantgarde” und deren Anführer (und ehemaligen Werber) Sascha Lobo an den Pranger. Continue Reading »

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Der Triumph der Scheinheiligkeit oder „Wir nennen es Arbeit“ 2009

Aug 06 2009 Published by under Gastautoren

Anna Wassum ist Soziologin und hat ihre Abschlussarbeit über prekäre Einkommes- und Lebensverhältnisse unter Jungakademikern verfasst. Herzlichen Dank für diesen Artikel!

Über weitere Beiträge von Gastautoren würden Thies und ich uns ungemein freuen. Themen könnten, wie hier, Meinungen zur Publikationen sein, internetbezogene Studien und Analysen, interessante Weblinks oder beispielsweise Kommentare zur aktuellen Internetpolitik… Sprecht uns einfach an und schickt uns Euer Material!

Neulich hat Karoline, eine der beiden Macher dieses engagierten Blogs und meine  ehemalige Kommilitonin, mich gefragt, ob ich nicht Lust habe, mir noch einmal das 2006 erschienene und zumindest in internetaffinen Kreisen vielbeachtete Buch „Wir nennen es Arbeit. Die digitale Bohème oder Intelligentes Leben jenseits der Festanstellung“ von Holm Friebe und Sascha Lobo vorzunehmen und den dort gezeichneten Lebensentwurf abzuklopfen auf seine Anwendbarkeit im Kontext der aktuellen Wirtschaftslage und die mehr als diffizile Arbeitsmarktlage für Jungakademiker. Der vorliegende Text ist meine Entsprechung dieser Bitte, der ich als „Betroffene“, also als frisch graduierte und arbeitsuchende Uniabsolventin, umso lieber nachgekommen bin, als dass mir die Proklamation der Internet basierten Kreativarbeit ohne strukturelle Sicherheit als die einzig legitime, weil der persönlichen Freiheit nicht im Wege stehende Form von Arbeit schon häufiger Bauchschmerzen bereitet hat.

„Digitale Bohème“ ist der von Friebe und Lobo erfundene Begriff für jene, die dem klassischen Büroalltag mit all dem dieser Arbeitsform immanenten Frustpotenzial in Form von unbefriedigenden Hierachieaufteilungen und kollegialen Befindlichkeiten den Rücken gekehrt haben und sich ihr Einkommen lieber frei und mit Arbeit erwirtschaften, die ihnen Broterwerb und Hobby zugleich ist. Continue Reading »

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Peter Richter: “Digitales Dasein und analoge Haltungsschäden.”

Jun 21 2009 Published by under Video

Peter Richter, auch mit eigenem Vlog nicht der digitalen Bohéme angehörig und stolz auf seine vergütete Berufstätigkeit, versucht auf  FAZ.net Communities verschiedenster Art zu erklären. Sein sonst eigentlich unterhaltsames Magazin “Richterspruch”, ein hübsch satirisches Format, fällt diesmal durch Unkenntnis und vor allem Unlustigkeit auf. Continue Reading »

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