Ergebnisse der ARD/ZDF-Onlinestudie 2009

Aug 13 2009 Published by under Wissenschaftliche Arbeiten

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Im Juli veröffentlichten ARD und ZDF in der Fachpublikation Mediaperspektiven die Ergebnisse der alljährlich durchgeführten Onlinestudie. Knapp 67% aller Erwachsenen in Deutschland sind regelmäßig online; am extensivsten nutzt dabei mit rund 96% die Altersgruppe der 14 – 29-Jährigen das Netz. Prägnant ist bei der Internetnutzung momentan die große Nachfrage nach Video- und Audiodateien. Auf der Homepage von “Das Erste” heißt es dazu: “Kennzeichnend für die aktuelle Internetentwicklung ist die stetig steigende Nachfrage nach multimedialen Inhalten. 62 Prozent (2008: 55 Prozent) aller Onliner rufen Videos, zum Beispiel über Videoportale oder Mediatheken, ab und schauen live oder zeitversetzt Fernsehsendungen im Internet. 51 Prozent (2008: 43 Prozent) hören Audiofiles wie Musikdateien, Podcasts und Radiosendungen im Netz.” Trotz der hohen Teilnehmerzahlen ist der Anteil der aktiven Web 2.0 User noch immer erschreckend gering – der multimedial versierte, interaktiv handelnde Mediennutzer existiert nicht. “Wenige liefern, was viele abrufen”, so heißt es treffend im Editorial von Mediaperspektiven (Heft 7/2009).

Der Studie kann hier als PDF heruntergeladen werden:

>> Birgit van Eimeren/Beate Frees: Der Internetnutzer 2009 – multimedial und total vernetzt?

>> Birgit van Eimeren/Beate Frees: Nutzungsoptionen digitaler Audio- und Videoangebote

>> Katrin Busemann/Christoph Gscheidle: Web 2.0 – Communitys bei jungen Nutzern beliebt

>> Maria Gerhards/Annette Mende: Offliner – Ab 60-jährige Frauen bilden die Kerngruppe

Die Erhebungen aus den vergangenen Jahren stehen hier zur Verfügung.


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Magisterarbeit: Myspace als Vermittler von Musikinformationen

Aug 12 2009 Published by under Wissenschaftliche Arbeiten

Tobias Steinkamp hat am Institut für Kommunikationswissenschaft in Münster studiert. Erstprüfer der Arbeit ist Prof. Dr. Christoph Neuberger, Zweitprüfer Dr. Armin Scholl. Die Magisterarbeit wurde mit der Note 1,7 bewertet.

Myspace als Vermittler von Musikinformationen

Eine vergleichende Untersuchung zur Nutzung von Myspace (Music)

Im Rahmen der Magisterarbeit wurden die Online-Community Myspace und dessen Funktion als Vermittler von Musikinformationen untersucht. Das Angebot stellt mit etwa fünf Millionen registrierten Bands und Künstlern die weltweit größte Musikplattform dar. Nutzer haben die Möglichkeit, in den Musikprofilen der Bands kostenlos Musik zu hören und sich über die Künstler zu informieren. Zudem können sie Songs in ihr eignes Profil einbetten und somit ihre Selbstdarstellung musikalisch gestalten. Die Künstler profitieren dabei von Netzwerkeffekten, denn dadurch, dass sie sich in den Nutzerprofilen wieder finden, wird die Aufmerksamkeit weiterer Nutzer generiert. Darüber hinaus dient ihnen Myspace als Kommunikationsinstrument, mit dem sie Fans über Neuigkeiten informieren und die Fan-Bindung intensivieren können. Die Fragestellung der Arbeit konzentrierte sich auf zwei Schwerpunkte: Zum einen wurden mögliche Gratifikationen untersucht, welche die Myspace-Nutzer durch das musikalische Angebot erhalten können. Ziel war es, Informationen über die Nutzungsmotive und die Nutzungsgewohnheiten der Mitglieder, aber auch der nicht registrierten Nutzer zu erhalten. Zum anderen wurde untersucht, inwiefern sich Myspace in einem publizistischen Wettbewerb mit anderen Medien und Online-Angeboten befindet, die ebenfalls  Musikinformationen und Musikempfehlungen vermitteln. Wie wirkt sich die Myspace-Nutzung auf die Nutzungshäufigkeit alternativer Informationsangebote aus? Zur Exploration des Forschungsthemas wurden im Vorfeld Experteninterviews mit Personen aus der Musikbranche durchgeführt. Eine anschließende Nutzerbefragung gibt Aufschluss über die Motive und Gewohnheiten der Myspace-Nutzung sowie den Stellenwert der Community innerhalb der musikalischen Informationsangebote.

Die Arbeit steht hier als PDF zum Download bereit. Auf Anfrage stellt Tobi den Anhang, Transkripte und eine Zusammenfassung über Methoden und Ergebnisse gerne zur Verfügung (tobiassteinkamp@gmx.de).

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Urban Tribes – Das Phänomen Subkultur

Jun 26 2009 Published by under Allgemein

pokemones IINeulich nachts bin ich beim Zappen bei “Tracks” auf ARTE zufällig über einen Beitrag über Pokémones gestolpert. Huh!? Pokémon? Das ist doch so ein kleines flauschiges Tierchen mit ausbaufähigen asiatischen Kampftalenten, oder nicht? Nö. Pokémones sind, auch wenn sie eher außerirdisch aussehen, menschliche Anhänger einer chilenischen Subkultur. Rein äußerlich ähneln sie den europäischen Emos, im Extremfall auch mal einer fleischgewordenen Mangafigur. Continue Reading »

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Warum bin ich hier eigentlich noch drin? Der Klebeeffekt bei Internetcommunitys

Dez 02 2007 Published by under Studentenbeiträge

Warum bin ich hier eigentlich noch drin? Der Klebeeffekt bei Internetcommunitys

Selbstdarstellung, Freunde sammeln wie Pilze im Wald und „netzwerken“ was das Zeug hält. Längst folgen hundertausende von Usern in Deutschland als Mitglieder der Communitys XING oder dem StudiVz diesem Web-Trend, stets in der Hoffnung auf einen Job, auf Anerkennung durch neue Freunde oder auf einen Flirt. Um im Wettbewerb der Inszenierungen zu punkten, wird das eigene Leben aufbereitet, neue Identitäten bilden sich aus. Doch wie verläuft eigentlich der Weg in die Communitys? Und halten sie das, was sie versprechen? In dem Artikel „Willst du mein Kontakt sein?“ unterzog sich die ZEIT-Journalistin Anne Kunze einem Selbstversuch und wurde mit zwei erfundenen Identitäten Mitglied der Businessplattform XING. Sie schildert in diesem Bericht ihre Erfahrungen. Wie Kontakte entstehen, die ersten privaten Einladungen folgen, dass wie im wahren Leben „viel Baggern aber auch ein bisschen Business stattfindet“ und sie sich irgendwann die Frage stellt – die erhofften Joabangebote bleiben fern – ob es nicht Zeit ist, endlich aus dem Netzwerk auszutreten, doch sie bleibt.

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