Klimagipfel in Kopenhagen
Kommentar zum Klimagipfel (via Germanwatch):
Kommentar zum Klimagipfel (via Germanwatch):
In Münster findet vom 24. – 30. September in der “Clubschiene” (am Alten Güterbahnhof) das Festival “Reset 1.0″ statt. Das vielfältige Programm beinhaltet Theater, Live-Musik, Kleinkunst und eine Ausstellung mit dem Thema “Virtuelle Welt”.
Mehr Infos unter: http://www.myspace.com/reset1.0
>> KoopTech-Studie: Kooperative Technologien in Arbeit, Ausbildung und Zivilgesellschaft (PDF)
>> The Micro-Sociology of Networks (slideshare)
>> Statistiken: Deutsche Parteien bei YouTube & Co.
>> 50 Best Websites 2009 (time.com) (zum Vergleich: 2008, 2007)
>> 100 Serious Twitter Tips for Academics
>> Zum Abschluss: The parent-teacher-student conference went OK …
Heute noch ein Blogeintrag im Zeichen der Musikrecherche: Ich habe dieses Wochenende die Kaffeebude auf dem Vainstream Rockfest in Münster betreut und alle, die einen Fuß über die Schwelle meiner persönlichen Sauna gesetzt haben mit koffeinhaltigen Heißgetränken abgefüllt und mit Muffins gefüttert. Das Vainstream ist nur eins von vielen Festivals innerhalb der ziemlich variantenreicher Freiluftkonzertkultur, kann aber exemplarisch für das angesehen werden, was auf Festivals wichtig ist, nämlich Gitarren, Bier und vor allem zusammen mit Freunden verbrachte Zeit. Damit bin ich auch schon beim Thema; in der letzten Woche habe ich einen Artikel über Urban Tribes veröffentlicht. Pokemones in Chile, Emos in Europa, Punkrocker weltweit… Es existieren unzählige subkulturelle Strömungen, die sich über ein jeweils gemeinsames Lebensgefühl und den damit einhergehenden Lebensstil definieren und Quelle der personalen Identität sind. Musik und Kleidung sind dabei nur äußerer Ausdruck davon.
Ich durfte in den vergangenen Tagen einige Leute fotografieren, die durch ihr Äußeres und ihr Auftreten ihrer Authentizität und Individualität Sichtbarkeit verleihen und möchte mich bei allen ganz herzlich für die Zustimmung zum Foto bedanken!!



Sollte unser Blog den richtigen Namen tragen? Sind wir hier in Deutschland auf dem Weg zur Internet Gesellschaft? Am Dienstag (30.06.) stellte die Initiative D21 ihre neue Studie den “(N)Onliner Atlas 2009″, Deutschlands größte Studie zur Nutzung und Nicht-Nutzung des Internets, vor. Die Umfrage zeigt, dass das Wachstum im Internet weiterhin durch alle Bevölkerungsgruppen geht, die Steigerungsrate war sogar die zweithöchste der letzten sechs
Jahre. Diesen Trend konnte sogar die Finanzkrise nicht stoppen, eher das Gegenteil trat ein, durch die Krise wurde
das Internet als günstiges und schnelles Kommunikationsmittel nur noch stärker genutzt.
Inzwischen sind nahezu 70% der Deutschen online, d.h. 46,3 Mio. Menschen über 14 Jahre nutzen die vielfältigen
Möglichkeiten des Internet.
Wenn man sich die Zahlen nach Geschlechtern getrennt ansieht, dann werden weiterhin große Unterschiede zwischen Männer und Frauen in der Online-Nutzung deutlich. Während 76,1% der Männer im Netz sind, sind es bei den Frauen nur 62,4%. Auch wenn dies bedeutet, dass fast 2/3 der Frauen online sind, so besteht weiterhin eine Kluft von 13,7 Prozentpunkten. Allerdings holen die Frauen auf, das Wachstum in dieser Gruppe war etwas höher und auch der Anteil bei den zukünftigen Nutzern (“Nutzungsplaner”) liegt höher.
Die Silver Surfer kommen! So könnte das Motto lauten, wenn man die Zahlen nach Altersgruppen betrachtet, da der größte Zuwachs bei 60- 69jährigen liegt (ein überdurchschnittlicher Zuwachs von 7% im Gegensatz zu 2008). Aber generell nimmt die Internetnutzung in allen Altersgruppen zu. Die Gruppe der 14-29jährigen ist zu 94,5% online, die 30-49jährigen noch zu 81,5% und die Gruppe 50+ zu 40,3%. Bei einigen Gruppen kann es schon fast keine Steigerung mehr geben, so haben 97% der Schüler und 97,6% der Menschen mit Hochschulabschluss Zugriff aufs Netz. Für die Jugendlichen unter 20 Jahren (96% online) wird das Medium Netz zur völligen Selbstverständlichkeit, diese kommende Generation wird dazu beitragen, dass die digitale Gesellschaft, in der das Internet den Alltag maßgeblich beeinflusst, kommen wird.
Nach Bundesländern sortiert, wird deutlich, dass die digitale Kluft zwischen Ost und West sich noch nicht schließt. Die Online-Stadt Nummer 1 ist Bremen (74,2% der Einwohner sind online), nachdem es 2008 noch Berlin war, das jetzt auf Platz 2 mit 73,3% liegt. Das Schlusslicht bildet Sachsen-Anhalt mit 60,7%.