Archive for the 'Wissenschaftliche Arbeiten' category

LSP Medienstudie 2010 “Nutzung der Medien: Was verändert sich – was bleibt?”

Mrz 21 2010 Published by under Wissenschaftliche Arbeiten

Die Unternehmensberatung Löwe Schwandt & Partner hat gerade die LSP Medienstudie 2010 vorgelegt. Die Erhebung der Daten erfolgte mittels Triangulation qualitativer und quantitativer Forschungsmethoden, da sich viele Phänomene durch die Nutzung quantitativer Durchschnitsswerte nicht erfassen lassen. Ziel der Studie ist es “Motivationen, Veränderungen, aber auch Muster in der Mediennutzung zu erkennen und daraus abzuleiten, welche Risiken und Chancen sich hieraus für die Medien- und Internetindustrie ergeben”. Spannend finde ich persönlich den Ansatz, nach der psychologischen Entwicklung von Motiven für den Medienkonsum zu fragen. Herbert Peck hat die Kernthesen kurz, knapp und gut zusammengefasst. Die ganze Studie gibt es hier als pdf.

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Wissenschaftliche Arbeiten: Dissertationen international

Mrz 17 2010 Published by under Beiträge, Wissenschaftliche Arbeiten

In diesem Beitrag findet Ihr Links zu den Dissertationen von Danah Boyd, Mu Hu und Michael DiNicola. Es geht in den Arbeiten um die Social-Network-Nutzung von Teenagern, Einsamkeit und pathologische Internetnutzung. Genaueres könnt Ihr im jeweiligen Abstract nachlesen.

Entschuldigung – es folgt eine Linkschlacht.

Danah Boyd arbeitet für Microsoft Research New England und ist Fellow am Berkman Center for Internet and Society, Harvard und an der Annenberg School for Communication & Journalism. Sie hat an der School of Information (iSchool) in Berkeley promoviert.

Die Chinesin Mu Hu ist Assistant Professor am Department of Communication des West Virginia Wesleyan College; sie hat an der Ohio State University an der School of Communication promoviert, wo sie gegenwärtig am Forschungsprojekt “Loss oder Merging of Self” mitarbeitet.

Michael Di Nicola ist ebenfalls Absolvent der Ohio State, hat aber am College of Education and Human Ecology im Rahmen des Programms “Counselor Education” promoviert.

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WWU – Kostenloses E-Book Internetrecht

Mrz 11 2010 Published by under Wissenschaftliche Arbeiten

Thomas Hören ist Professor am Institut für Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht der Uni Münster.

Mir ein paar anderen Experten aktualisiert er jedes Jahr die Veröffentlichung “Internetrecht”. Warum steht das online und wieso ist es umsonst? Es folgt ein Stück Vorwort:

“Es gilt zu beachten, dass das Internet eine Dynamik hat, die die klassischen Buchverleger überfordert. Viele der in einem Buch getroffenen Aussagen sind gerade wegen des buchspezifischen Time Lag schon im Zeitpunkt des Erscheinens überholt. [...] Galten sie [Bücher] früher als Medium für die schnelle Information, sind sie heute Archive. Es wird ein bestimmter historisch wichtiger Zeitpunkt der Diskussion für alle Zeiten festgehalten. Für eine zeitnah-aktuelle Information ist das Buch jedoch kaum noch geeignet. Wer also halbwegs up to date bleiben will, muss auch im Internet publizieren und lesen.”

Recht hat Herr Hören. Im Buch geht es um Domains, Inhalte, Werbung und Marketing, Datenschutz und E-Commerce.

Hier das Script Internetrecht als pdf.

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Magisterarbeit: Veränderungen von Freundschaftsbeziehungen durch Social Network Sites am Beispiel von Myspace

Feb 26 2010 Published by under Wissenschaftliche Arbeiten

Robert Bauer hat am Institut für Kommunikationswissenschaft in Münster studiert. Diese Arbeit ist unter der Betreuung von  Prof. Dr. Christoph Neuberger entstanden.

“A place for friends: Die Tatsache, dass sich dieser Ort weder an einer Straßenecke, noch in einem Cafe oder einer sonstigen Lokalität der physikalischen Welt befindet, sondern vielmehr jederzeit von jedem internetfähigen Computer unter der Adresse www.myspace.com zu erreichen ist, liefert einen eindeutigen Hinweis auf das Ausmaß, in welchem sich Freundschaftsbeziehungen durch das Phänomen der Social Network Sites verändert haben. Das Angebot MySpace ist indes nur eines der derzeit populärsten seiner Art. Viele Millionen Deutsche loggen sich täglich auf Social Network Sites ein um dort, wie der Name bereits impliziert, ihre sozialen Netzwerke zu pflegen.

Die vorliegende Arbeit geht der Frage nach, welche konkrete Veränderung die Nutzung des Angebots MySpace in den alltäglichen Freundschaftsbeziehungen seiner Mitglieder bewirkt: Wie verändert sich die Stärke verschiedener Beziehungen? Wie die Kontakthäufigkeit? Für welche Beziehungen ist MySpace besonders relevant? Und warum? Schließlich: Welchen emotionalen und welchen funktionalen Nutzen schöpfen die Mitglieder aus dem Angebot? Und warum nutzen sie MySpace überhaupt zur Kommunikation? Zur Beantwortung dieser Fragen erfolgt zunächst eine  usführliche soziologisch- psychologische Erörterung des Freundschaftsbegriffes sowie eine Betrachtung der für dieses Phänomen relevanten kommunikationstechnologischen Aspekte. Ausgehend von Leitfadeninterviews   werden anschließend in einer qualitativen Inhaltsanalyse typische Muster der Veränderung von Freundschaftsbeziehungen durch die Nutzung der Social Network Site MySpace erarbeitet.”

Die Arbeit steht hier als PDF zum Download bereit. Bei Interesse vermitteln wir gerne Kontakt zu Robert Bauer.

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Ergebnisse der ARD/ZDF-Onlinestudie 2009

Aug 13 2009 Published by under Wissenschaftliche Arbeiten

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Im Juli veröffentlichten ARD und ZDF in der Fachpublikation Mediaperspektiven die Ergebnisse der alljährlich durchgeführten Onlinestudie. Knapp 67% aller Erwachsenen in Deutschland sind regelmäßig online; am extensivsten nutzt dabei mit rund 96% die Altersgruppe der 14 – 29-Jährigen das Netz. Prägnant ist bei der Internetnutzung momentan die große Nachfrage nach Video- und Audiodateien. Auf der Homepage von “Das Erste” heißt es dazu: “Kennzeichnend für die aktuelle Internetentwicklung ist die stetig steigende Nachfrage nach multimedialen Inhalten. 62 Prozent (2008: 55 Prozent) aller Onliner rufen Videos, zum Beispiel über Videoportale oder Mediatheken, ab und schauen live oder zeitversetzt Fernsehsendungen im Internet. 51 Prozent (2008: 43 Prozent) hören Audiofiles wie Musikdateien, Podcasts und Radiosendungen im Netz.” Trotz der hohen Teilnehmerzahlen ist der Anteil der aktiven Web 2.0 User noch immer erschreckend gering – der multimedial versierte, interaktiv handelnde Mediennutzer existiert nicht. “Wenige liefern, was viele abrufen”, so heißt es treffend im Editorial von Mediaperspektiven (Heft 7/2009).

Der Studie kann hier als PDF heruntergeladen werden:

>> Birgit van Eimeren/Beate Frees: Der Internetnutzer 2009 – multimedial und total vernetzt?

>> Birgit van Eimeren/Beate Frees: Nutzungsoptionen digitaler Audio- und Videoangebote

>> Katrin Busemann/Christoph Gscheidle: Web 2.0 – Communitys bei jungen Nutzern beliebt

>> Maria Gerhards/Annette Mende: Offliner – Ab 60-jährige Frauen bilden die Kerngruppe

Die Erhebungen aus den vergangenen Jahren stehen hier zur Verfügung.


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Magisterarbeit: Myspace als Vermittler von Musikinformationen

Aug 12 2009 Published by under Wissenschaftliche Arbeiten

Tobias Steinkamp hat am Institut für Kommunikationswissenschaft in Münster studiert. Erstprüfer der Arbeit ist Prof. Dr. Christoph Neuberger, Zweitprüfer Dr. Armin Scholl. Die Magisterarbeit wurde mit der Note 1,7 bewertet.

Myspace als Vermittler von Musikinformationen

Eine vergleichende Untersuchung zur Nutzung von Myspace (Music)

Im Rahmen der Magisterarbeit wurden die Online-Community Myspace und dessen Funktion als Vermittler von Musikinformationen untersucht. Das Angebot stellt mit etwa fünf Millionen registrierten Bands und Künstlern die weltweit größte Musikplattform dar. Nutzer haben die Möglichkeit, in den Musikprofilen der Bands kostenlos Musik zu hören und sich über die Künstler zu informieren. Zudem können sie Songs in ihr eignes Profil einbetten und somit ihre Selbstdarstellung musikalisch gestalten. Die Künstler profitieren dabei von Netzwerkeffekten, denn dadurch, dass sie sich in den Nutzerprofilen wieder finden, wird die Aufmerksamkeit weiterer Nutzer generiert. Darüber hinaus dient ihnen Myspace als Kommunikationsinstrument, mit dem sie Fans über Neuigkeiten informieren und die Fan-Bindung intensivieren können. Die Fragestellung der Arbeit konzentrierte sich auf zwei Schwerpunkte: Zum einen wurden mögliche Gratifikationen untersucht, welche die Myspace-Nutzer durch das musikalische Angebot erhalten können. Ziel war es, Informationen über die Nutzungsmotive und die Nutzungsgewohnheiten der Mitglieder, aber auch der nicht registrierten Nutzer zu erhalten. Zum anderen wurde untersucht, inwiefern sich Myspace in einem publizistischen Wettbewerb mit anderen Medien und Online-Angeboten befindet, die ebenfalls  Musikinformationen und Musikempfehlungen vermitteln. Wie wirkt sich die Myspace-Nutzung auf die Nutzungshäufigkeit alternativer Informationsangebote aus? Zur Exploration des Forschungsthemas wurden im Vorfeld Experteninterviews mit Personen aus der Musikbranche durchgeführt. Eine anschließende Nutzerbefragung gibt Aufschluss über die Motive und Gewohnheiten der Myspace-Nutzung sowie den Stellenwert der Community innerhalb der musikalischen Informationsangebote.

Die Arbeit steht hier als PDF zum Download bereit. Auf Anfrage stellt Tobi den Anhang, Transkripte und eine Zusammenfassung über Methoden und Ergebnisse gerne zur Verfügung (tobiassteinkamp@gmx.de).

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