Archive for the ‘Wissenschaftliche Arbeiten’ Category

WWU – Kostenloses E-Book Internetrecht

Thomas Hören ist Professor am Institut für Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht der Uni Münster.

Mir ein paar anderen Experten aktualisiert er jedes Jahr die Veröffentlichung “Internetrecht”. Warum steht das online und wieso ist es umsonst? Es folgt ein Stück Vorwort:

“Es gilt zu beachten, dass das Internet eine Dynamik hat, die die klassischen Buchverleger überfordert. Viele der in einem Buch getroffenen Aussagen sind gerade wegen des buchspezifischen Time Lag schon im Zeitpunkt des Erscheinens überholt. [...] Galten sie [Bücher] früher als Medium für die schnelle Information, sind sie heute Archive. Es wird ein bestimmter historisch wichtiger Zeitpunkt der Diskussion für alle Zeiten festgehalten. Für eine zeitnah-aktuelle Information ist das Buch jedoch kaum noch geeignet. Wer also halbwegs up to date bleiben will, muss auch im Internet publizieren und lesen.”

Recht hat Herr Hören. Im Buch geht es um Domains, Inhalte, Werbung und Marketing, Datenschutz und E-Commerce.

Hier das Script Internetrecht als pdf.

Posted by Karoline Frohlinde on März 11th, 2010 No Comments

Magisterarbeit: Veränderungen von Freundschaftsbeziehungen durch Social Network Sites am Beispiel von Myspace

Robert Bauer hat am Institut für Kommunikationswissenschaft in Münster studiert. Diese Arbeit ist unter der Betreuung von  Prof. Dr. Christoph Neuberger entstanden.

“A place for friends: Die Tatsache, dass sich dieser Ort weder an einer Straßenecke, noch in einem Cafe oder einer sonstigen Lokalität der physikalischen Welt befindet, sondern vielmehr jederzeit von jedem internetfähigen Computer unter der Adresse www.myspace.com zu erreichen ist, liefert einen eindeutigen Hinweis auf das Ausmaß, in welchem sich Freundschaftsbeziehungen durch das Phänomen der Social Network Sites verändert haben. Das Angebot MySpace ist indes nur eines der derzeit populärsten seiner Art. Viele Millionen Deutsche loggen sich täglich auf Social Network Sites ein um dort, wie der Name bereits impliziert, ihre sozialen Netzwerke zu pflegen.

Die vorliegende Arbeit geht der Frage nach, welche konkrete Veränderung die Nutzung des Angebots MySpace in den alltäglichen Freundschaftsbeziehungen seiner Mitglieder bewirkt: Wie verändert sich die Stärke verschiedener Beziehungen? Wie die Kontakthäufigkeit? Für welche Beziehungen ist MySpace besonders relevant? Und warum? Schließlich: Welchen emotionalen und welchen funktionalen Nutzen schöpfen die Mitglieder aus dem Angebot? Und warum nutzen sie MySpace überhaupt zur Kommunikation? Zur Beantwortung dieser Fragen erfolgt zunächst eine  usführliche soziologisch- psychologische Erörterung des Freundschaftsbegriffes sowie eine Betrachtung der für dieses Phänomen relevanten kommunikationstechnologischen Aspekte. Ausgehend von Leitfadeninterviews   werden anschließend in einer qualitativen Inhaltsanalyse typische Muster der Veränderung von Freundschaftsbeziehungen durch die Nutzung der Social Network Site MySpace erarbeitet.”

Die Arbeit steht hier als PDF zum Download bereit. Bei Interesse vermitteln wir gerne Kontakt zu Robert Bauer.

Posted by Karoline Frohlinde on Februar 26th, 2010 No Comments

Ergebnisse der ARD/ZDF-Onlinestudie 2009

panorama studieD1 Ergebnisse der ARD/ZDF Onlinestudie 2009

Im Juli veröffentlichten ARD und ZDF in der Fachpublikation Mediaperspektiven die Ergebnisse der alljährlich durchgeführten Onlinestudie. Knapp 67% aller Erwachsenen in Deutschland sind regelmäßig online; am extensivsten nutzt dabei mit rund 96% die Altersgruppe der 14 – 29-Jährigen das Netz. Prägnant ist bei der Internetnutzung momentan die große Nachfrage nach Video- und Audiodateien. Auf der Homepage von “Das Erste” heißt es dazu: “Kennzeichnend für die aktuelle Internetentwicklung ist die stetig steigende Nachfrage nach multimedialen Inhalten. 62 Prozent (2008: 55 Prozent) aller Onliner rufen Videos, zum Beispiel über Videoportale oder Mediatheken, ab und schauen live oder zeitversetzt Fernsehsendungen im Internet. 51 Prozent (2008: 43 Prozent) hören Audiofiles wie Musikdateien, Podcasts und Radiosendungen im Netz.” Trotz der hohen Teilnehmerzahlen ist der Anteil der aktiven Web 2.0 User noch immer erschreckend gering – der multimedial versierte, interaktiv handelnde Mediennutzer existiert nicht. “Wenige liefern, was viele abrufen”, so heißt es treffend im Editorial von Mediaperspektiven (Heft 7/2009).

Der Studie kann hier als PDF heruntergeladen werden:

>> Birgit van Eimeren/Beate Frees: Der Internetnutzer 2009 – multimedial und total vernetzt?

>> Birgit van Eimeren/Beate Frees: Nutzungsoptionen digitaler Audio- und Videoangebote

>> Katrin Busemann/Christoph Gscheidle: Web 2.0 – Communitys bei jungen Nutzern beliebt

>> Maria Gerhards/Annette Mende: Offliner – Ab 60-jährige Frauen bilden die Kerngruppe

Die Erhebungen aus den vergangenen Jahren stehen hier zur Verfügung.


Posted by Karoline Frohlinde on August 13th, 2009 No Comments

Magisterarbeit: Myspace als Vermittler von Musikinformationen

Tobias Steinkamp hat am Institut für Kommunikationswissenschaft in Münster studiert. Erstprüfer der Arbeit ist Prof. Dr. Christoph Neuberger, Zweitprüfer Dr. Armin Scholl. Die Magisterarbeit wurde mit der Note 1,7 bewertet.

Myspace als Vermittler von Musikinformationen

Eine vergleichende Untersuchung zur Nutzung von Myspace (Music)

Im Rahmen der Magisterarbeit wurden die Online-Community Myspace und dessen Funktion als Vermittler von Musikinformationen untersucht. Das Angebot stellt mit etwa fünf Millionen registrierten Bands und Künstlern die weltweit größte Musikplattform dar. Nutzer haben die Möglichkeit, in den Musikprofilen der Bands kostenlos Musik zu hören und sich über die Künstler zu informieren. Zudem können sie Songs in ihr eignes Profil einbetten und somit ihre Selbstdarstellung musikalisch gestalten. Die Künstler profitieren dabei von Netzwerkeffekten, denn dadurch, dass sie sich in den Nutzerprofilen wieder finden, wird die Aufmerksamkeit weiterer Nutzer generiert. Darüber hinaus dient ihnen Myspace als Kommunikationsinstrument, mit dem sie Fans über Neuigkeiten informieren und die Fan-Bindung intensivieren können. Die Fragestellung der Arbeit konzentrierte sich auf zwei Schwerpunkte: Zum einen wurden mögliche Gratifikationen untersucht, welche die Myspace-Nutzer durch das musikalische Angebot erhalten können. Ziel war es, Informationen über die Nutzungsmotive und die Nutzungsgewohnheiten der Mitglieder, aber auch der nicht registrierten Nutzer zu erhalten. Zum anderen wurde untersucht, inwiefern sich Myspace in einem publizistischen Wettbewerb mit anderen Medien und Online-Angeboten befindet, die ebenfalls  Musikinformationen und Musikempfehlungen vermitteln. Wie wirkt sich die Myspace-Nutzung auf die Nutzungshäufigkeit alternativer Informationsangebote aus? Zur Exploration des Forschungsthemas wurden im Vorfeld Experteninterviews mit Personen aus der Musikbranche durchgeführt. Eine anschließende Nutzerbefragung gibt Aufschluss über die Motive und Gewohnheiten der Myspace-Nutzung sowie den Stellenwert der Community innerhalb der musikalischen Informationsangebote.

Die Arbeit steht hier als PDF zum Download bereit. Auf Anfrage stellt Tobi den Anhang, Transkripte und eine Zusammenfassung über Methoden und Ergebnisse gerne zur Verfügung (tobiassteinkamp@gmx.de).

Posted by Karoline Frohlinde on August 12th, 2009 No Comments

Masterarbeit: Bloggen – Pflichtübung oder Passion?

Gerade eine interessante Masterarbeit im Netz entdeckt. Tamara Bianco untersucht in ihrer Arbeit “Bloggen – Pflichtübung oder Passion?” Blogger und ihre Weblogs, genauer “knowledge blogs”. Die Autorin zum Inhalt:

Wer sich mit dem Web 2.0 beschäftigt, kommt nicht umhin, sich mit den so genannten Weblogs auseinander zu setzen. Weblogs werden gemeinhin als Tagebücher verstanden, in denen der Autor seinen Alltag verarbeitet. In der vorliegenden Masterarbeit wird der Fokus auf „Knowledge Blogs“ – Weblogs von Wissensarbeitern – gelegt. [...] Die theoretische Perspektive des Arbeitsberichts wird dabei um eine eigene empirische Studie, exemplarisch durchgeführt mit und an Wissenschaftlern, erweitert. Dabei gilt es herauszufinden, wie das Selbstverständnis des Bloggens bei Personen aus dem Wissenschaftsbetrieb ist, wenn es heißt: Bloggen – Pflichtübung oder Passion?” (Quelle)

Die Autorin bloggt natürlich auch selbst.

Posted by Thies Albers on Juli 11th, 2009 No Comments

(N)Onliner Atlas 2009

Nonliner Atlas 2009Sollte unser Blog den richtigen Namen tragen? Sind wir hier in Deutschland auf dem Weg zur Internet Gesellschaft? Am Dienstag (30.06.) stellte die Initiative D21 ihre neue Studie den “(N)Onliner Atlas 2009″, Deutschlands größte Studie zur Nutzung und Nicht-Nutzung des Internets, vor. Die Umfrage zeigt, dass das Wachstum im Internet weiterhin durch alle Bevölkerungsgruppen geht, die Steigerungsrate war sogar die zweithöchste der letzten sechs
Jahre. Diesen Trend konnte sogar die Finanzkrise nicht stoppen, eher das Gegenteil trat ein, durch die Krise wurde
das Internet als günstiges und schnelles Kommunikationsmittel nur noch stärker genutzt.
Inzwischen sind nahezu 70% der Deutschen online, d.h. 46,3 Mio. Menschen über 14 Jahre nutzen die vielfältigen
Möglichkeiten des Internet.
Wenn man sich die Zahlen nach Geschlechtern getrennt ansieht, dann werden weiterhin große Unterschiede zwischen  Männer und Frauen in der Online-Nutzung deutlich. Während 76,1% der Männer im Netz sind, sind es bei den Frauen nur 62,4%. Auch wenn dies bedeutet, dass fast 2/3 der Frauen online sind, so besteht weiterhin eine Kluft von 13,7 Prozentpunkten. Allerdings holen die Frauen auf, das Wachstum in dieser Gruppe war etwas höher und auch der Anteil bei den zukünftigen Nutzern (“Nutzungsplaner”) liegt höher.
Die Silver Surfer kommen! So könnte das Motto lauten, wenn man die Zahlen nach Altersgruppen betrachtet, da der größte Zuwachs bei 60- 69jährigen liegt (ein überdurchschnittlicher Zuwachs von 7% im Gegensatz zu 2008). Aber generell nimmt die Internetnutzung in allen Altersgruppen zu. Die Gruppe der 14-29jährigen ist zu 94,5% online, die 30-49jährigen noch zu 81,5% und die Gruppe 50+ zu 40,3%. Bei einigen Gruppen kann es schon fast keine Steigerung mehr geben, so haben 97% der Schüler und 97,6% der Menschen mit Hochschulabschluss Zugriff aufs Netz. Für die Jugendlichen unter 20 Jahren (96% online) wird das Medium Netz zur völligen Selbstverständlichkeit, diese kommende Generation wird dazu beitragen, dass die digitale Gesellschaft, in der das Internet den Alltag maßgeblich beeinflusst, kommen wird.
Nach Bundesländern sortiert, wird deutlich, dass die digitale Kluft zwischen Ost und West sich noch nicht schließt. Die Online-Stadt Nummer 1 ist Bremen (74,2% der Einwohner sind online), nachdem es 2008 noch Berlin war, das jetzt auf  Platz 2 mit 73,3% liegt. Das Schlusslicht bildet Sachsen-Anhalt mit 60,7%.

>> (N)Onliner Atlas 2009 Website

>> (N)Onliner Atlas 2009 (Vollständige Studie als PDF)

Posted by Thies Albers on Juli 1st, 2009 No Comments

Magisterarbeit: Virtual Communities – Gruppe, Netzwerk oder Gemeinschaft?

Wie angekündigt möchten wir Studierenden und frisch gebackenen Absolventen die Möglichkeit geben in diesem Blog ihre mit viel Liebe und Mühe recherchierten Hausarbeiten, Essays und Abschlussarbeiten zu veröffentlichen. Angehenden Akademikern soll so eine Plattform geboten werden, die die Diskussion und den Austausch der eigenen Thesen ermöglicht. Die Arbeiten können so außerdem einer breiteren Öffentlichkeit als nur dem eigenen Institut zugänglich gemacht werden. Thies und ich sind fest davon überzeugt, dass sich unter Euren Arbeiten echte Perlen finden lassen! (weiterlesen…)

Posted by Karoline Frohlinde on Juni 18th, 2009 No Comments

Dossier bei “Iley” – Teil 4

iley logoDas Online-Magazin “Iley” hat inzwischen den vierten Teil des Dossiers zur Vorlesung veröffentlicht: Der Titel des Beitrages lautet “Speicher für Wissen, Halbwissen und Bullshit-Content” und beschäftigt sich mit dem Web 2.0 als Wissensspeicher.

Posted by Thies Albers on Mai 1st, 2008 No Comments

Dossier bei “Iley” – Teil 3

iley logoDas Online-Magazin “Iley” hat zur Vorlesungsreihe ein eigenes Dossier “Internet und Gesellschaft” eingerichtet. Jetzt ist der dritte Teil erschienen. Sarah Khalil schreibt “Vom Trend der Selbstdarstellung” und darüber, dass es “Utopisch (ist), dass jeder zu Wort kommt und auch gehört wird“. Weitere Artikel folgen …

Posted by Thies Albers on März 15th, 2008 No Comments

Dossier bei “Iley” – Teil 2

iley logoDas Online-Magazin “Iley” hat zur Vorlesungsreihe ein eigenes Dossier “Internet und Gesellschaft” eingerichtet. Nun ist der zweite Teil erschienen. Sarah Khalil hat folgende Artikel veröffentlicht: “Das Zuhause ist nur einen Klick entfernt” und “Recht 2.0“. Weitere Artikel folgen …

Posted by Thies Albers on Februar 23rd, 2008 No Comments