Hallo zusammen,
im Rahmen unseres Gruppenthemas, wie Wissen im Internet produziert, verbreitet und kontrolliert wird, stiess ich gestern auf einen Beitrag der Onlineausgabe der „Zeit“. Ein spannender Artikel, der zum weiteren Nachdenken anregt, denn er zeigt Probleme auf, mit denen sich Wikis und allem vorran natürlich Wikipedia auseinandersetzen müssen. Ist das Wissen allgemein gültig oder wer entscheidet, was richtig und was falsch ist? Die im Artikel vorgestellte Conservapedia mag auf den ersten Blick sehr bedenklich erscheinen und wird es wohl niemals zu einem fundierten Nachschlagewerk schaffen. Viel spannender ist jedoch das zweite „Gegenprojekt“ zur Wikipedia, Citizendium will die fundiertere Quelle darstellen.
Die Idee Larry Sangers` sieht so gesehen eine „erlesene“ Auswahl von Autoren vor, Wissen soll intersubjektiv und damit unanfechtbar werden. Die Idee ist eigentlich spitze, würde sie sich durchsetzen, hätte man z.B. als Student verifiziertes Wissen, welches man auch als Quelle angeben darf, Wikipedia ist bis heute nicht zugelassen für Referate und Hausarbeiten.
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