Jan 20
„Cybermobbing“ im Schüler VZ – ein altes Phänomen in neuem Medium oder erhält Mobbing im Web2.0 wirklich neue Dimensionen?
Jeder kennt das Phänomen, dass es in praktisch jeder Schulklasse einen, oder ein paar, Außenseiter gibt. In der Regel werden diese Tag für Tag von einzelnen Klassenkameraden gehänselt, verarscht, gedemütigt und in besonders schlimmen Fällen auch körperlich drangsaliert. Der Großteil der Mitschüler bleibt still und schaut zu, lacht mit, oder beteiligt sich sogar an den Späßen auf Kosten des Opfers. Wehren können sich die Betroffenen in der Regel selber nicht, sonst wären sie ja nicht in der Opferrolle. Viel machen kann man als Betroffenener da nicht, aber immerhin gibt es in der Schule Lehrer, an die man sich, mit unterschiedlichen Erfolgsaussichten, hilfesuchend wenden kann.
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Jan 14
Seit der Niederschlagung der Proteste gegen das Militärregime in Burma im September 2007 kommen kaum Informationen aus dem Land, da das Internet größtenteils abgeschaltet wurde. Diese vom Staat verhängte Sperre wirkt sich negativ für die Bevölkerung aus, da diese keine Möglichkeit mehr hat eine Berichterstattung zu liefern, die nicht vom Staat aufdiktiert ist. Die meisten Internetbenutzer waren auch vorher schon im „Myanmar-Netz“ eingeschlossen, jedoch hatten einige einen Weg gefunden die Zensur zu umgehen. Es gelangten Informationen und Fotos der Protestniederschlagung ins Ausland und somit in die Weltöffentlichkeit.
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Jan 05
Silversurfer bezeichnet man die Nutzer ab 50 Jahren im Internet. Sie gehören zu der Generation, für die es nicht selbstverständlich ist, mit einem PC aufgewachsen zu sein bzw. mit dem Internet. So tippt mein Vater seine Rechnungen beispielsweise noch auf einer Schreibmaschine, immerhin ist diese elektrisch. Meine Mutter hingegen tippt seit ca. 4 Jahren auf einem Laptop mit WLAN, ist im Internet zu Hause, kauft Artikel, informiert sich. Es wäre sicherlich überprüfenswert, ob dies bedeutet, dass Frauen Neuerungen wesentlich aufgeschlossener gegenüber stehen. Das soll aber ein anderes Thema sein. Fest steht, dass nach und nach auch die Älteren, die so genannten Silversurfer, das Internet für sich entdecken.
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Dez 27
Die Partnersuche im Internet ist in Deutschland in den letzten Jahren immer beliebter geworden. Mittlerweile nutzen „8,9 Millionen Deutsche das Internet regelmäßig für die Kontaktsuche“ . Es gibt ca. 2700 Dating-Seiten, 20% aller deutschen Internetnutzer haben eine solche Seite bereits aufgesucht. Aber hier tut sich neben all den statistischen Angaben die Frage auf, was eine Partnerbörse überhaupt ist und wie sie funktioniert.
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Dez 18
Ich will eigentlich schon seit Jahren einen Aufkleber an meinem Briefkasten anbringen, „Bitte keine Werbung einwerfen“, aber zu oft erwische ich mich dabei, dass ich doch ganz gerne mal in den zumeist überflüssigen, auf die allgemeine Hausfrau zugeschnittenen Werbeblättchen blättere. Und ab und an kommt sogar mal ein Flyer ins Haus der größeres Interesse weckt. So geschehen in der vergangenen Woche mit einem Flyer der Internet Seite „Heccon.de“. Noch nie von gehört? Ich auch nicht, aber unter dem Logo stehend sprang mich dann plötzlich der Satz: „Marktplatz für Wissen“, an.
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Dez 15
Strukturwandel der Bildung
Das Web 2.0 steht für Aktivität und Aktionismus wie kaum ein anderes Medium im Bereich der Informationsbeschaffung und -verbreitung. War das „alte“ Web 1.0 noch ein eher passives Verbreitungsmedium, bei dem Medienkonsum anstelle von Medienproduktion und Lesen anstatt Schreiben im Vordergrund stand, so ist dies im heutigen Web 2.0 - Zeitalter völlig anders.
Das Web 2.0 ist eine Art „social Web“, wo der User vom Einzelgänger zum Teamplayer avanciert oder auch vom Schüler zum Lehrer. Es gibt nicht nur anonyme Surfer und Konsumenten, sondern auch Publizisten und Produzenten, und das sowohl bei Blogs, Wikis, Podcasts oder Videos. Ein „Mitmach-Web“ ist entstanden, welches die Menschen immer mehr miteinander vernetzt und in verschiedene Rollen schlüpfen lässt. Mal ist man Autor, mal Regisseur, mal Darsteller und mal Leser … diese Pluralität von Rollen macht das Web 2.0 so geheimnisvoll und anziehend. Diese Fortschritte und Weiterentwicklungen im Bereich des Internet, sind von immenser Bedeutung für die heutige Informations- und Wissensgesellschaft, ihr Veränderungspotenzial ist mit der Erfindung des Buchdrucks von Gutenberg vergleichbar.
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Dez 09
Es erstaunt einen doch immer wieder wie rasant sich das Internet in den letzten Jahren entwickelt hat, denn es hat sich erfolgreich in unseren Alltag integriert und spielt in nahezu allen Lebensbereichen (Beruf, Freizeit, Freundschafts-/ Liebesbeziehungen usw.) eine kaum mehr wegzudenkende Rolle. Welches Ausmaß diese erfolgreiche Etablierung hat, lässt sich durch Zahlen veranschaulichen, die sich auf die deutschen Internetnutzer beziehen, die in den letzten Jahren einen eindeutigen Zuwachs zu verzeichnen haben.
Deutlich wird dieser Anstieg z. B. durch die relativ bekannte ARD/ZDF-Onlinestudie, die zwischen 1998 bis 2006 erhoben wurde. Im Jahr 1997 waren noch 6,5 % aller Deutschen im Netz, also 4,1 Millionen Menschen. Drei Jahre später stieg der Prozentsatz auf 28,6 % und im Jahr 2006 auf 59,5 % (38,6 Millionen).
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Dez 02
Warum bin ich hier eigentlich noch drin? Der Klebeeffekt bei Internetcommunitys
Selbstdarstellung, Freunde sammeln wie Pilze im Wald und „netzwerken“ was das Zeug hält. Längst folgen hundertausende von Usern in Deutschland als Mitglieder der Communitys XING oder dem StudiVz diesem Web-Trend, stets in der Hoffnung auf einen Job, auf Anerkennung durch neue Freunde oder auf einen Flirt. Um im Wettbewerb der Inszenierungen zu punkten, wird das eigene Leben aufbereitet, neue Identitäten bilden sich aus. Doch wie verläuft eigentlich der Weg in die Communitys? Und halten sie das, was sie versprechen? In dem Artikel „Willst du mein Kontakt sein?“ unterzog sich die ZEIT-Journalistin Anne Kunze einem Selbstversuch und wurde mit zwei erfundenen Identitäten Mitglied der Businessplattform XING. Sie schildert in diesem Bericht ihre Erfahrungen. Wie Kontakte entstehen, die ersten privaten Einladungen folgen, dass wie im wahren Leben „viel Baggern aber auch ein bisschen Business stattfindet“ und sie sich irgendwann die Frage stellt - die erhofften Joabangebote bleiben fern - ob es nicht Zeit ist, endlich aus dem Netzwerk auszutreten, doch sie bleibt.
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