Archive for the ‘Netzkultur’ Category

Lost – Das Ende naht

Eigentlich ist dieser Beitrag völlig “offtopic” für diesen Blog, aber ich zitiere mal den ABC Promo-TrailerThe Television Event of the Decade” findet heute statt: Es flimmert die letzte Folge von “Lost” in den USA über die Fernsehschirme, die wie kaum eine andere Serie die globale Fernsehnation zum Diskutieren angeregt hat. Ob mysteriöse Zahlen (4 8 15 16 23 42), Zeitreisen oder ein Eisbär auf einer tropischen Insel, “Lost” hatte viele Geheimnisse für den Zuschauer parat. Und heute werden hoffentlich auch die letzten Mysterien geklärt … die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.

Zur Einstimmung: “LOST – Answers?!”

YouTube Preview Image

Für alle Leute, die überhaupt nicht wissen worum es geht, aber trotzdem mitreden wollen, die sollten schnell “How To Fake Being An Expert On Lost” lesen oder sich mit bei “Lostpedia” fortbilden.

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Posted by Thies Albers on Mai 23rd, 2010 No Comments

Nerd, Geek or Dork?

Neulich ist in der Blogossphäre eine Graphik aufgetaucht, die ein bisschen die Welt erklärt. Wundervoll. (Via Saigkill´s Backtrace)

Deshalb ist mir endlich der Unterschied zwischen Geek und Nerd klar. Ich hatte zwar schon gerüchteweise gehört, dass der hauptsächliche Unterschied zwischen diesen beiden Spezies der ist, dass Geeks Sex haben und Nerds nicht, weil letztere aufgrund ihrer sozialen Inkompetenz extrem unattraktiv auf das jeweils andere Geschlecht bzw. die Menschheit generell wirken. Aber anhand dieser relativ speziellen Unterscheidung ist es mir immer noch zu schwer gefallen mir ein Bild zu machen. Auch der Terminus Geek-Rock, den Danimon von Reling Sichern mir versucht hat nahezubringen, hat mir bis dato nicht weitergeholfen. Eine typische Geek-Rock Band wäre zum Beispiel Weezer. Nerds und Geeks haben angeblich gemein, dass sie Buddy-Holly-Brillen und Pullunder tragen – wie zur Hölle soll man die denn auseinanderhalten, wenn sie auch noch das gleiche anhaben!?

Vorher wußte ich auch nicht, was ein Dork ist. Dazu aber zum Glück auch die passende visuelle Entsprechung gefunden (siehe unten). Jetzt kann ich das sogar meinen analogen Freunden erklären.

Von links nach rechts: Geek und Weezer-Sänger Rivers Cuomo, Dork Napoleon Dynamite und ein unbekannter Nerd. Drei Brillenträger mit wenig Gemeinsamkeiten.

Zum Schluß noch eine topaktuelle Nachricht: Nerds kann man essen. Sie sind bunt.

Posted by Karoline Frohlinde on April 1st, 2010 No Comments

Heute: Wir bilden uns eine Meinung. Über Manifeste.

Manifeste sind derzeit en vogue, deshalb lohnt sich ein kleiner Exkurs. Laut Wiktionary ist ein Manifest eine Grundsatzerklärung oder ein Programm, also eine öffentliche Erklärung über Absichten und Ziele. Im Kontext des digitalen Lebens könnte man jetzt Bezug nehmen auf das Cluetrain-Manifest, das Hackermanifest oder auf das Manifest der Digital Natives. Diese drei finde ich super. Lest die mal.

Jetzt kommen zwei, mit denen ich irgendwie nicht so richtig was anfangen kann. Warum erkläre ich am Ende. Jeder hat bestimmt schon vom Slow Media Manifest gehört; in eine ähnliche Kerbe haut ein amerikanisches Pamphlet, das Sabbath Manifesto. Bei beiden geht es um die Endeckung der Langsamkeit, allerdings aus verschiedener Perspektive. Das Slow Media Manifest kümmert sich um die bewusste Produktion und Konsumption von Medieninhalten (Vgl. Slow Food [da wird übrigens auch von der "slowen Lebensart" geredet - gnihihihi, was für ein Ausdruck!]); das Sabbath Manifesto propagiert Entschleunigung durch “Unplugging”, dem Stecker-Ziehen zwischen Freitagsonnenuntergang bis Samstagsonnenuntergang. (weiterlesen…)

Posted by Karoline Frohlinde on März 31st, 2010 3 Comments

I´m Here – A Lovestory in an Absolut World

Wunderschöner Kurzfilm von Spike Jonze.

Posted by Karoline Frohlinde on März 29th, 2010 No Comments

Twittadventure

Heute nichts vor? Hier: ein kleines Abenteuer auf Twitter erleben. Schlagt Euch wacker!

Posted by Karoline Frohlinde on März 27th, 2010 2 Comments

“Honestly, who could be expected to make the right decision”

Asher Sarlin hat so recht.

Posted by Karoline Frohlinde on März 27th, 2010 No Comments

Open Access Journals

Heute nur ein schicker Link.

Es gibt online einiges, was aus wissenschaftlicher Perpektive interessant ist, sei es um sich auf dem neuesten Stand der eigenen Disziplin zu halten oder um ein paar gute Zitate für die eigene Arbeit zu finden. Unter DOAJ – Directory of Open Access Journals finden sich momentan fast 5000 Zeitschriften aus allen denkbaren Fachbereichen; in nahezu 2000 davon kann nach einzelnen Artikeln gesucht werden.

Vertreten ist zum Beispiel “Kommunikation@Gesellschaft“. Dafür sind Christian Stegbauer, Klaus Schönberger und Jan Schmidt verantwortlich.

Open Access bedeutet freien Zugang zu wissenschaftlicher Literatur und anderen Materialien im Internet. Dokumente, die unter diesem Label veröffentlicht werden, können gelesen, heruntergeladen, gespeichert, verlinkt, gedruckt und generell entgeltfrei genutzt werden. “Darüber hinaus können über Freie Lizenzen den Nutzern weitere Nutzungsrechte eingeräumt werden, welche die freie Nach- und Weiternutzung, Vervielfältigung, Verbreitung oder auch Veränderung der Dokumente ermöglichen können.” (vgl. BOAI; Wikipedia)

Für die Literaturwissenschaftler unter Euch: in Münster wird im November 2010 erstmals Textpraxis, eine  literatur- und kulturwissenschaftliche Publikation, online gehen. Das Projekt wurde in der Graduate School “Practices of Literature” auf den Weg gebracht.

Posted by Karoline Frohlinde on März 26th, 2010 No Comments

Medienkompetenz will gelernt sein

The Whole Internet Truth

via: blaugh.com

Posted by Karoline Frohlinde on März 18th, 2010 1 Comment

Evoke – mehr als ein Spiel?

Serious Games (“Lernspiele”) sollen die Motivation zum Lernen aus der Unterhaltung ziehen. Man lernt beim Spielen. Schon früher gab es Spiele mit ernstem Hintergrund (z.B. “Darfur is Dying”), die aber oft relativ simpel gestrickt waren. “Evoke“, von der Weltbank gefördert, scheint da weiter zugehen und hat gleichzeitig den Gedanken der sozialen Netzwerke aufgenommen. In dem Spiel, wenn man überhaupt noch von Spiel sprechen kann, werden globale Probleme (Hunger, Armut, Menschenrechte etc.) vorgestellt und die Spieler sollen nach möglichen Lösungswegen suchen. Die Probleme werden auf der Website in Form eines Comics dargestellt und die Teilnehmer können ihre Vorschläge zur Lösung mit einem Blog und mit Videos oder Fotos dokumentieren. Lösungsansätze werden von den Spielern untereinander in verschiedenen Kategorien wie Kreativität oder Nachhaltigkeit kommentiert und können mit Punkten belohnt werden. Durch dieses System soll ein globales soziales Netzwerk innerhalb des Spiels entstehen. Einer der Ziele ist es, kreative und innovative Wege und Strategien für die Lösung dieser Probleme zu finden.

“This is not a simulation. You are about to tackle real problems.
Welcome to the Evoke Network.
Welcome to your crash course in changing the world.”

http://www.vimeo.com/9094186
“Evoke” Trailer


Visit Urgent Evoke

Posted by Thies Albers on März 17th, 2010 No Comments

Video: “Ich blogge, also bin ich. Demokratische Willensbildung oder pubertätsübliche Zeitverschwendung?”

Tita von Hardenberg moderiert das Streitgespräch zwischen Christoph Neuberger und Markus Beckedahl gestern beim Mediensymposium “Leben im Schwarm – Wie das Internet uns verändert”.

Watch live streaming video from cartalive at livestream.com

Posted by Karoline Frohlinde on März 16th, 2010 1 Comment