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Podiumsdiskussion: Open Source Science – Wissenschaft im 21. Jahrhundert

Welche Chancen bietet das Netz den Wissenschaftlern von heute und welche Chancen und Risiken birgt es für die Gelehrten von morgen? Die Nutzung sozialer Netzwerke, Wissenschaftskommunikation mit Laien im Internet oder die Kollaboration mit der Schwarmintelligenz des Netzes?! – Diese Fragen und zahlreiche weitere Aspekte diskutieren Experten aus verschiedenen Fachbereichen am Tag der Politikwissenschaft der WWU Münster.

Wir freuen uns sehr, Euch auf die erste von der AG Internet mitorganisierte Veranstaltung aufmerksam machen zu können! Die Podiumsdiskussion findet am Mittwoch, den 19. Mai 2010,  im Institut für Politikwissenschaft (Scharnhorststr. 100 / Platz der Weißen Rose) im SCH2 in der Zeit von 17 – 18.30 Uhr statt. Gäste der Diskussionrunde sind Prof. Dr. Rainer Bromme (Institut für Psychologie, WWU Münster), Sebastian Deterding, M. A. (Hans-Bredow-Institut, Hamburg), Jan Schmirmund, M. A. (Zentrum für Medien und Interaktivität (ZMI); Justus-Liebig-Universität Gießen), Dr. Katy Teubener (Institut für Soziologie, WWU Münster). Moderiert wird die Veranstaltung von Britta Rottbeck, M. A. (Institut für Politikwissenschaft, WWU Münster)

Weitere Informationen zum Programm am Tag der Politikwissenschaft findet Ihr hier.

Posted by Karoline Frohlinde on Mai 18th, 2010 No Comments

Social Media Revolution – Und noch eins.

Social Media Revolution 2 (Refresh) from Erik Qualman on Vimeo.

Posted by Karoline Frohlinde on Mai 11th, 2010 No Comments

Hurra, wir leben noch.

Es gab da einige Nachfragen.
Nein, es ist nichts passiert und alle sind gesund und munter. Wir hatten nur keine Zeit zum Bloggen, weil wir so viel zu tun hatten. Thies ist fleißig in Sachen Knowledgetransfer und ich habe einen Ausflug nach Berlin gemacht und unter anderem die re:publica besucht. Es war super. Bericht folgt ganz bald!

Herzallerliebste Grüße von

Karoline

Posted by Karoline Frohlinde on April 21st, 2010 No Comments

Berlin, Berlin, wir fuhren nach Berlin.

Vortrag von Miriam Meckel im Rahmen der Re:publica letzte Woche Freitag in Berlin. Kein kurzer Beitrag, aber es lohnt sich wirklich!

Uuuuund Jeff Jarvis´ Vortrag “The German Paradox”. Er spricht verflucht gut deutsch.

Posted by Karoline Frohlinde on April 21st, 2010 1 Comment

Auf der Jagd nach dem goldenen Gehirn

Science Slam.  YES Baby. Das Ganze findet in illustrer Umgebung statt – die Clubschiene am alten Güterbahnhof ist eher für Hip Hop und Elektro bekannt. Aber am 17. Mai ist Denken Bling Bling und Glamour pur sowieso.

Die lokalen Studentenfunker von Radio Q haben sich das ausgedacht.

Anmelden kann man sich bis zum 10. Mai unter scienceslam@radioq.de oder 0177 / 25 96 444.

Posted by Karoline Frohlinde on April 6th, 2010 1 Comment

A never ending story: Internetsperren

via netzpolitik.org

Posted by Karoline Frohlinde on April 6th, 2010 1 Comment

Bloggerview #7 – Sozioblogie mit Jens Röcher

Hallo Jens! Du. Dein Blog. Äh. Wir fangen mit Dir an. Erzählst Du was über Dich?

Ich bin in dem Jahr geboren als Fritz Lang starb. [Das muss jetzt jeder selber wikipedia´n. Aber so viel sei gesagt: der Typ kokettiert. So alt isser gar nich.] Ich habe erst eine Ausbildung zum Kaufmann im Einzelhandel gemacht und dann auf dem zweiten Bildungsweg mein Abitur nachgeholt. Über ein paar Umwege kam ich zur Soziologie. Zur Zeit studiere ich Soziologie im Masterstudiengang an der Universität in Bremen.

So, jetzt Dein Blog. Wie heißt das und seit wann gibts das?

Mein Blog heißt „Soziobloge“. Es exisitiert seit 2008.

Mit welchen Themen beschäftigst Du Dich in Deinem Blog?

Thematisch werden die Felder Soziologie, Politik und Medien behandelt. Bleibt aber im Blickwinkel soziologisch. Zur Zeit ist meine Forschungsarbeit das Hauptthema. Da geht es um den Zweiten Bildungsweg. [Erwähnen sollte man an dieser Stelle mal die Kategorie "Theorien". Da les ich gerne rum.]

Was war die Inititialzündung für Dich um mit dem Schreiben eines Blogs zu beginnen bzw. überhaupt virtuell aktiv zu werden?

Das war eigentlich die Erfahrung des Internets generell. Wobei ich schon zu C64 Zeiten von einem Modem/Akustikkoppler geträumt habe. Leider waren die für mich einfach unerschwinglich. 1996 habe ich zum ersten Mal Kontakt mit dem Internet gehabt. Das war für alle neu und faszinierend. Zuerst hatte ich nur auf der Arbeit einen Zugang. Ein Jahr später lieh mir ein Freund sein altes 14.4Kbit Modem und es ging auch privat los. Ich habe dann sofort angefangen HTML zu lernen und meine erste Homepage ins Netz gestellt. Da habe ich dann auch eigene Texte veröffentlicht. Sozusagen ein Blog ohne CMS, RSS Feed und Kommentarfunktion. Ein richtiges Blog hab ich dann erst später angefangen. Muss so um 2005/06 gewesen sein. Einfach mal zum testen.

Mein Wissenschaftsblog habe ich eigentlich angefangen, weil ich nicht länger Hausarbeiten für die Schublade produzieren wollte. Also habe ich mir einen Namen überlegt und als erstes meine Hausarbeiten in dem Blog veröffentlicht. Inzwischen ist es aber mehr geworden als ein reiner Publikationskanal.

Aus welchen Gründen hat sich das Bloggen bei Dir zu einer regelmäßigen Tätigkeit entwickelt?

Nun, so lange ich noch meine was zu sagen zu haben, werde ich auch weiterhin regelmäßig bloggen. Es  ist für mich einfach eine sinnvolle Art der Kommunikation. Ich probiere ja gerne neue Dinge aus und hätte ich den Eindruck gehabt, das bringt mir nichts, hätte ich auch schon längst aufgehört. Ich bin sehr experimentierfreudig, aber auch sehr kritisch, gerade was Hypes im Internet angeht.

Wo bist Du im Social Web überall unterwegs?

Ich nutze Facebook, Studivz, Twitter, Xing, Youtube und Myspace. Jeweils für unterschiedliche Bereiche. Und natürlich meine Blogs:  Mein Wissenschaftsblog www.soziobloge.net, mein Musikprojekt www.watchinginsilence.de und mein Musikblog Blog.bandforum.de.

Welche Bedeutung hat das Internet für Dich im Alltag und im Studium?

Das Internet ist ja eigentlich unverzichtbar geworden. Man kann wunderbar über große Distanzen Kontakte erhalten. Schon praktisch nach einem Umzug in einer andere Stadt. Im Studium kommt man natürlich kaum drum rum. Das fängt bei der Literatursuche im Online-Katalog Bibliothek an und zieht sich durch alle Tätigkeiten der Kommunikation und Informationssuche.

Welchen Einfluss haben die Existenz und die Nutzung des Internet auf Deine persönliche Entwicklung? Nimmst Du Virtualität als Teil Deiner sozialen Realität und der Wirklichkeit wahr?

Ja, es gibt für mich kaum noch einen Unterschied zwischen Virtualität und Realität. Wobei ich das noch gut auseinander halten kann. Ich glaube auch, dass es da einen großen Unterschied gibt. Bei gewissen Sachen, gerade im persönlichen Bereich mach ich da teilweise auch große Unterschiede. Aber ich habe das Internet so gut integriert, dass es ein Teil meines täglichen Lebens geworden ist. Die Beobachtung mache ich auch immer öfter bei anderen. Am Anfang waren die Vorbehalte ja riesig und wer sich im Internet auskannte war schon etwas „anders“.  Aber zumindest in meinem akademischen Umfeld gibt’s ja kaum jemanden, der nicht das Internet auch abseits von Google und Email nutzt.

Welche Blogs magst Du sonst gerne?

www.denkschaufenster.de und www.wissenslogs.de/wblogs/blog/sprachlog.

Dankeschön für das Gespräch!

Foto: Scott Beale / Laughing Squid

Posted by Karoline Frohlinde on April 5th, 2010 No Comments

Schirrmacher und der Information Overload

Via Peter Glaser. Ist eigentlich schon mal jemandem aufgefallen, dass Markus Reiter auch mal Feuilleton-Redakteur bei der FAZ war?

Posted by Karoline Frohlinde on April 4th, 2010 No Comments

It´s all about Paranoia oder Die Geburt des Internets

Lang, informativ und zitierfähig: “Die Geburt des Internets” von James Gillies und Robert Calliau bei mediaculture-online.de. Kurz, knapp und informativ: Die Kurzdoku “Die Gebut des Internets”. JA, ein Video, Ihr faulen kleinen Schweinchen.

Posted by Karoline Frohlinde on April 3rd, 2010 No Comments

Diplomarbeit: “Instant-Online-Communities” von Jan Milz

Habe gerade eine spannende Abschlussarbeit von einem Informatiker gefunden! Jan Milz hat in Hamburg am Department Informatik studiert. Betreut wurde die Arbeit von Prof. Dr. Horst Oberquelle von der Hamburger Uni und von Dr. Martin Kindsmüller, Mitarbeiter an der Uni Lübeck.

“Seit Beginn des Jahres 2007 befasse ich mich aufgrund des gewählten Studienschwerpunktes Organisationsbezogene Softwareentwicklung (OSE) und meines beruflichen Engagements als Mitgründer des Internet-Startups INSTANT Communities GmbH intensiv mit dem Themengebiet Online-Communities, einem Teilbereich des Forschungsfeldes computervermittelter Kommunikation (CMC).

Online-Communities sind in den letzten Jahren gesellschaftlich und wirtschaftlich relevant geworden: Der Anteil erwachsener Personen, die in den USA ein Profil in einem Social Network pflegen, vervielfachte sich in den letzten vier Jahren von 5% auf 35% (Pew Internet & American Life Project, 2009). Zeitgleich stieg der Anteil der deutschen Internetnutzer auf 69%, von denen 49% im Jahre 2009 angeben, Mitglied in einem Social Network zu sein (TNS Infratest, 2009; Schlechtriem et. al, 2009, S. 19).

Seit Mai 2008 wirke ich an der Konzeption, Implementierung und Betreuung der Plattform sixgroups.com mit, die einen neuartigen Typus von Online-Community ermöglicht: Nutzer, die dasselbe Online-Angebot aufgrund eines gemeinsamen Interesses konsumieren, einander aber unbekannt und unsichtbar sind, können in eine Online-Community überführt werden. Aufbauend auf einer theoretischen Begründung dieser These und den Analysen von Online-Communities, Kommunikation und Awareness-Unterstützung wird eine den Typus unterstützende Web-Anwendung konzipiert und realisiert. Die Evaluation dieses prototypischen Vetreters stützt die generelle Berechtigung der These, deckt aber auch Nutzungsprobleme in der Praxis auf. In einer Rekonzeption können erste Probleme gelöst sowie die Basis für die zukünftige Weiterentwicklung geschaffen werden.”

Hier kann die Arbeit als pdf gelesen und runtergeladen werden. Kontakt zum Autor gibts auch via Jan *at* milz.org. Wer sich aus soziologischer Perspektive für Online-Communities interessiert, kann da weiterlesen.

Posted by Karoline Frohlinde on April 2nd, 2010 No Comments