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Nachrichten aus der Netzwelt #11
>> Besetzung der Enquete-Kommission steht (politik-digital.de)
>> Einstimmig? Die Internet-Enquete ist eingerichtet (Internet und Politik)
>> Antrag auf die Einsetzung der Enquete-Kommission als pdf (carta.info)
>> Freie (Browser)wahl im Netz (netzpolitik.org)
>> BBC-Umfrage: Internetzugang als Menschenrecht (gulli.com)
>> Ergebnisse der BBC-Umfrage als pdf
>> Video: Bauerfeind – Märzsendung
>> Podcast: The End of Television? (Academy Blog)
>> Facebook – Auf dem Weg zur Macht (Manager Magazin)
Akademisches Networking und Literaturverwaltung leicht gemacht
Nachdem wir gestern ein paar online verfügbare Literaturdatenbanken vorgestellt haben, wollen wir Euch heute zum einen die Verwaltung der Texte, die Ihr benutzt, vereinfachen und Euch zum anderen ein paar Möglichkeiten aufzeigen, mit gleichgesinnten Wissenschaftlern Kontakt aufzunehmen.
Literaturverwaltung
Wer sich generell für Programme zur Literaturverwaltung interessiert, findet in dieser PDF der Uni Augsburg eine gute Übersicht, die verschiedene Angebote (Citavi, Endnote, Endnote Web, RefWorks, Zotero) miteinander vergleicht (Danke Tobi!!). Dabei sind jedoch alle außer Zotero kostenpflichtig. Ich finde, dass Endnote und RefWorks einen Haufen Funktionen haben, die kein Mensch braucht und außerdem sind beide schweineteuer. Citavi finde ich gut, aber das Programm hat den Nachteil, dass man die gesammelte Literatur nicht verschiedenen Projekten, Themen oder Arbeiten zuweisen kann, sondern nur eine große Datenbank hat. Die ist im Übrigen bei 50000 Titeln voll – ist diese Anzahl erreicht, muss einen neue Projektdatenbank “aufgemacht” werden. Abgesehen von der Frage, ob man tatsächlich solche Massen an Quellen zusammensammeln kann, wäre das sich daran anschließende Problem, dass man dann nicht datenbankübergreifend nach bestimmten Schlagworten suchen könnte. Mich persönlich schrecken diese beiden Merkmale von Citavi ab. Grundsätzlich mag ich Programme in denen ich meine Datenbanken mit anderen online teilen kann und alles was gratis ist find ich sowieso toll.
Deshalb im Folgenden ein paar weitere Programme zur Literaturverwaltung, die im Browser laufen und bei denen man teilweise seine Bibliothek sharen kann. (weiterlesen…)
WWU – Kostenloses E-Book Internetrecht
Thomas Hören ist Professor am Institut für Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht der Uni Münster.
Mir ein paar anderen Experten aktualisiert er jedes Jahr die Veröffentlichung “Internetrecht”. Warum steht das online und wieso ist es umsonst? Es folgt ein Stück Vorwort:
“Es gilt zu beachten, dass das Internet eine Dynamik hat, die die klassischen Buchverleger überfordert. Viele der in einem Buch getroffenen Aussagen sind gerade wegen des buchspezifischen Time Lag schon im Zeitpunkt des Erscheinens überholt. [...] Galten sie [Bücher] früher als Medium für die schnelle Information, sind sie heute Archive. Es wird ein bestimmter historisch wichtiger Zeitpunkt der Diskussion für alle Zeiten festgehalten. Für eine zeitnah-aktuelle Information ist das Buch jedoch kaum noch geeignet. Wer also halbwegs up to date bleiben will, muss auch im Internet publizieren und lesen.”
Recht hat Herr Hören. Im Buch geht es um Domains, Inhalte, Werbung und Marketing, Datenschutz und E-Commerce.
Hier das Script Internetrecht als pdf.
Literaturdatenbanken und Linksammlungen für die Internetforschung
Alle, die wissenschaftlich tätig sind, kennen das Problem der Recherche von Literatur, die für das eigene Thema relevant ist. Während ich für die Dissertation auf der Suche nach guten Büchern und Aufsätzen war, bin ich auf ein paar Datenbanken gestoßen, in denen man sich einen Überblick über den Stand der Forschung verschaffen kann. Zum Teil sind die Publikationen online abrufbar und/oder kommentiert.
In Deutschland:
Soziosphäre – war Teil eines Projekts namens cybertheorie.de bzw. Creative Network Factory. Hauptverantwortlicher scheint Michael Schetsche zu sein, damals Lehrender der Uni Bremen und bemüht ein Programm zur Soziologie des Cyberspace ins Rollen zu bringen. Ich hab leider nicht herausfinden können, wieso das nicht mehr aktualisiert wird. Wer sich für aktuellere Forschungsprojekte interessiert, sollte sich zum Beispiel die Arbeiten von Udo Thiedeke und Christoph Klimmt in Mainz oder von Tanja Carstensen in Hamburg-Harburg ansehen. (weiterlesen…)
Veranstaltungshinweis: “Ungleichheit aus kommunikations- und mediensoziologischer Perspektive”
Am 18. und 19.3. findet an der Goethe Universität in Frankfurt die Tagung “Ungleichheit aus kommunikations- und mediensoziologischer Perspektive”, eine gemeinsame Veranstaltung der Sektion Medien- und Kommunikationssoziologie (DGS) und der Fachgruppe Soziologie der Medienkommunikation (DGPuK), statt.
“Der Zugang zu Informationen aus Medien und ihre Nutzung ist konstitutiv für die Verteilung von Chancen in der Gesellschaft. Es ist bekannt, dass die Art und Weise, wie die Menschen die Medien nutzen, von verschiedenen Merkmalen abhängt. In der Sozialstrukturanalyse werden Ungleichheiten mit Attributen wie Bildung, Einkommen, Schichtung, Geschlecht oder – seltener – Generation beschrieben. Man könnte hier noch horizontale Faktoren wie Zugehörigkeit zu einem Milieu, Lebensstil oder soziale Lage hinzufügen. Auf der breit angelegten Tagung sollen die vielfältigen Dimensionen der Ungleichheiten, die sich aus Medien sowie deren Produktion- und Nutzungskontexten ergeben, behandelt werden. Es geht ferner um die Entstehung und die Konsequenzen dieser Ungleichheiten. Dies soll an verschiedenen Medientypen, seien es Individual- oder Massenmedien oder gar hybriden Anwendungen, analysiert werden.”
Das Programm und Abstracts zu den Vorträgen stehen ebenfalls online und finden sich hier.
Für die Teilnahme kann man sich bei Christian Stegbauer anmelden.
Pogo: Upolar
Pogo aus Perth ist ein Technikfrikkelchef und macht aus Tönen und Bildern mehr als vorher.
via: spreeblick. merci bien!
Bloggerview #3 Andy Strauß, Beruf: Unikat
Andy Strauß, Autor des Buches “Establishmensch” und Gewinner diverser Poetry Slams, hat uns Rede und Antwort gestanden. Andy ist 1980 +/- drei Jahre geboren worden. Schreiben konnte er schon vor der ersten Klasse. Zu Schulzeiten hat er mit seinen Aufsätzen das Lehrpersonal erschüttert oder verunsichert. Oder beides.
Moin! Fein, dass du als vielbeschäftigter Schriftsteller Zeit für uns findest! Wer bist Du und unter welchem Aliasnamen findet man Dich im Netz? Stell Dich doch kurz vor.
Also in „echt“ heiße ich Andy Strauß. Ganz am Anfang agierte ich im Internet als Netpunk, weil ich in der Stadt, aus der ich ursprünglich komme, der erste Punker mit Internet war. Mein youtube-channel und meine myspace-Seite haben immer noch Netpunk irgendwo im Namen. Heute mach ich den meisten Kram aber unter meinem Namen oder unter dem Namen „Establishmensch“.
Was machst Du um Dir Deine Brötchen zu verdienen?
Mein Beruf lässt sich am besten mit dem Begriff Freier Künstler umschreiben, denn ich verdiene mein Geld damit, dass ich Bücher schreibe, Leuten Dinge vorlese, Unsinn auf Bühnen mache, Theater spiele und Musikkrams bastel. (weiterlesen…)





























