Twitter erzählt viel, wenn der Tag lang ist. Egal ob es einer hören (bzw. lesen) will oder nicht. Viele Internetnutzer legen ihr Leben im Netz offen und manchmal werden vielleicht auch zu viele Details bekanntgegeben. Ob dies immer für einen selbst von Nutzen ist scheint fragwürdig, aber manchmal kann es für andere (fragwürdige) Personen von Nutzen sein.
In den letzten Tagen wurde an verschiedenen Stellen im Netz (u.a. hier, hier oder hier) über eine Seite berichtet, die Twitter- und Foursquare-Beiträge auswertet und eine Liste von “Recent Empty Homes” erstellt, sprich die Seite wertet automatisch aus wer wann sein Haus verlassen hat und/oder wo der User sich gerade befindet. Dieses Mashup nennt sich ironischerweise “Please Rob Me“. In Zeiten in denen soziale Netzwerke immer präsenter werden und es immer mehr “Standortbezogene Dienste” (Location Based Services (LBS) / Location Dependent Services (LDS)) gibt, wie “Gowalla” oder Googles neuesten Streich “Buzz“, ist es wichtig sich bewusst zu werden, welche Daten man direkt (oder auch indirekt) der Öffentlichkeit preisgibt.
Hier eine kleine Liste von interessanten (Twitter-)Mashups, die mal mehr, mal weniger über den einzelnen Internetuser und seine Emotionen, seinen Alltag, seine Wünsche etc. verraten.
Bibliotarian: Was wird aktuell gelesen.
Confession Tweets: Online-Beichten
PicFog: Fotos die getwittert werden, mal peinlich, mal lustig, mal uninteressant.
The Longest Poem in the World: Für alle Dichter dieser Welt, einfach per Twitter mitmachen und eine Zeile anfügen.
GeoImpress: Weltkarte und Fotoarchiv ergeben ein riesiges interaktives Fotoalbum.
GeoChirp: Wer twittert in meiner Nachbarschaft?
Food from Twitter: Lecker, wer hat was heute auf dem Tisch.
FakePress: Emotionen im “social web”.
Twistori: Die Gefühlsskala in Echtzeit auf Twitter.
Cursebird: Es wird auch geflucht über Twitter (inkl. Statistik!).
Twitworm: Bestsellerliste per Twitter.
Twittermap: Wer redet (per Twitter) mit wem? Einfach mal länger anlassen …





