Karo und ich haben gestern über social media und Schüler, die diese Web 2.0-Anwendungen nutzen, diskutiert. Dazu habe ich diesen passenden Film gefunden.
“... 21st century literacy is all about digital media.” (Cynthia Lewis, Curriculum and Instruction Professor, University of Minnesota)
Wobei mich interessieren würde, wie der Einsatz von Twitter im Unterricht genau funktionieren soll.






Viel spannender: die Übersetzung von “21st century literacy” im Zusammenhang mit digitalen Medien. Ich würde das nämlich so interpretieren, dass die versierte Nutzung von Social Media online zur basalen Handlungskompetenz für das 21. Jahrhundert wird. Es ist dementsprechend nicht mehr ausreichend Lesen, Schreiben und Rechnen zu lernen um als gebildet zu gelten – es muss zusätzlich der Umgang mit digitalen Medien eingeübt werden und damit einher gehend die adäquate und versierte Anwendung einer Reihe von Programmen, um an der im Werden begriffenen Gesellschaft teihaben zu können.
Womit, lieber Thies, wir wieder beim Ausgangspunkt sind: die didaktische Ausbildung von Lehrern muss reformiert werden. Lehrer müssen ihren Schülern nicht mehr länger bloße Inhalte vermitteln, sondern außerdem grundsätzliche Qualifikationen zum Umgang mit Medien und zur Bewetung von Medieninhalten mit auf den Weg geben. Wie würde man diese Fähigkeiten und Fertigkeiten dann eigentlich nennen? Cyberkompetenz?