Wissen im Netz: Wieviel ist es dir wert? Podcast “Recht 2.0 - Eine kleine Reise durch den Paragraphendschungel im Internet”
Dez 19

Am ersten Termin nach den Weinachtsferien, dem 9.1.2008, begrüßen wir Dr. Susanne Götz und Andrea Meschede als Referentinnen. Nachdem in den voran gegangenen Vorträgen das Thema Internet und Gesellschaft hauptsächlich aus theoretischer und wissenschaftlicher Perspektive behandelt worden ist, wenden sich die Vortragenden dieses Mal der praktischen und vor allem lokalen Umsetzung zu.

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Der Vortrag:

In Münster wurden die Weichen für einen möglichst breit angelegten eGovernment-und eDemokratie-Prozess sehr früh gestellt. Mit einem Ratsbeschluss im Jahr 1995 fiel hier der Startschuss zu einer bundesweit einmaligen Zusammenarbeit: Bürger und Stadt eröffneten ein gemeinsames Internetportal - das publikom unter www.muenster.de. Bis heute arbeiten dort die Stadt Münster (Internetauftritte städtischer Ämter und Einrichtungen) und der Verein Bürgernetz - büne e.V. (Internetauftritte nichtkommerzieller Gruppen, also Vereine, Initiativen, Interessengruppen, Schulen … ) eng zusammen. Der Vortrag stellt die Ziele und Geschichte dieser Kooperation sowie die aktuellen Projekte zur Nutzung des Internet auf kommunaler Ebene in Münster vor.

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Die Referentinnen:

Dr. Susanne Götz ist die Geschäftsführerin des Verein Bürgernetz - büne e.V. Ihr obliegt die Koordination sämtlicher Aufgaben und Dienste für Münsters Bürgernetz büne e.V..

 

 

 

 

 

 

Die im Bereich “Politische Bildung mit neuen Medien” freiberuflich tätige Politikwissenschaftlerin Andrea Meschede M.A. ist Vorstandsmitglied des Vereins Bürgernetz - büne e.V. . Ihre Arbeitsschwerpunkte sind die Koordination bzw. Leitung verschiedener Projekte, die das Internet zur Verbreitung von Unterrichtsmaterialien bzw. zur Information und Diskussion politischer/sozialer Themen nutzen (www.bpb.de/grafstat oder www.muenster.de/soziales-netz).

Susanne Götz und Andrea Meschede im Interview:

Wie verändert das Internet die Gesellschaft?
Das Internet hat neue Informations- und Kommunikationsmöglichkeiten geschaffen, die mit den bisherigen Medien so nicht möglich waren. Das führt auch zur Realisierung neuer Kommunikationsformen bzw. zur Optimierung des Informationsaustausches - auch auf lokaler Ebene.

Welche sozialen/gesellschaftlichen Auswirkungen hat das Internet
Ihrer Meinung nach?

Das Internet kann - über die Suchmöglichkeiten oder die relativ einfache Möglichkeit, Informationen selbst zu verbreiten - Menschen mit gemeinsamen Interessen in Kontakt bringen, die sich sonst nur schwer begegnet wären. Durch die technischen Möglichkeiten des Internet lassen sich auch Projekte wie z.B. Wikis initiieren, die das Wissen in der
Gesellschaft auf ganz neue Weise bewahren und verbreiten. Ein Problem ist und bleibt für die nächste Zeit die Heranführung bisher internetferner Gruppen wie z.B. Senioren und die Vermeidung einer “digitalen Spaltung” der Gesellschaft.

Was interessiert Sie an den sozialen/gesellschaftlichen
Auswirkungen des Internet?

Zum einen: Der Aufbau von Kommunikationsstrukturen im Internet, die die (politische) Diskussion von Bürgermeinungen auf kommunaler Ebene fördern. Zum anderen: Die Bereitstellung von Informationen und Weiterbildungsangeboten, um niedrigschwellig möglichst viele Menschen in die Nutzung des Internet für ihre Bedürfnisse einzuführen.

Zur Vorbereitung:

 

 

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